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[Zweiter Band.]
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78 XXII. Buch. Ucbergcwicht der Könige von Frankreich.

Platen, dessen Gemahlin er liebte, gab er die Graf-schaft Hallermünde.

Friedrich August, Kurfürst zu Sachsen, war anLiebe der Pracht und schönen Künste, an Eitelkeit,Galanterie und Sinnlichkeit Ludewig dem XIV.gleich, und erschöpfte das fleißige Sachsenland, stwie der König die schönste Monarchie Europens.Nur fühlte jenes bei geringern Mitteln der Erho-lung das Uebel geraumere Zeit, und da der Hofdie Kunst und den Geist der Italiener und Franzo-sen vorzog, wurden die Teutschen durch seine Ver-schwendung mehr niedergehalten als aufgemuntertund entwickelt; daher das Andenken vorübergegan-gener Eitelkeit, nicht aber der Eindruck einer fürdie teutsche Literatur glücklichen Periode blieb. Dieletztere war Privatmännern ihren Fortgang schuldig.

Dieser Kurfürst wurde König in Polen.

GrößereDinge that in einem engeren Wirkungs-kreise Ernst, Herzog zu Gotha , in und nach dem. C. dreißigjährigen Kriege der Vater und Retter seinesVolks. Nicht nur vergrößerte er den geerbtenS7S. Staat durch gerechte, friedsame, von der leitendenVorsehung ihm zugewiesene Mittel; er bildete dieUnterthanen durch Beispiel und Anstalten zu häus-licher Tugend. Er ist der Stammvater der Herzoge,welche auf dem von ihm erbauten Friedenstein beiGotha, zu Coburg, Hildburghausen und Mei-ningen wohnen.

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