00 XXII. Buch. Uebcrgewicht der Kbnige von Frankreich.
trosen fehlte. Eben so hatte er eine vortreffliche,aber aus Mangel geschickter Leute, schlechtbcdienteArtillerie.
Eilf große Strome erleichterten die Communi-cation der Provinzen seines unermeßlichen Staats;er suchte, wie Karl der Große, sie zu vereinigen,und das kaspische, baltische und weiße Meer zu ver-binden. Von Riga über Petersburg führte er eineHeerstraße bis an die Wolchowa; ein regulirterPostcurs ging von Petersburg bis nach Selingen-skoj Ostrog.
Au Astrachan gab er hen Armeniern und Gruß-nen die Freistätte, welche sie während der persischen ;Unruhen begierig suchten; sie sabricirten Wolle undSeide, sie vervollkommneten den Weinbau; dieInseln der Wolga wurden Gärten; der Reiz bür-gerlicher Ordnung zog Indianer aus Multan, Lar-taren und Mogolen, dahin; eine Million Menschenlebten von der Beschiffung und Fischerei der Wolga.
Nach Peking sandte er Zsbrand Ides zuCmpor-bringung des Handels mit Sina; bald erforschtenCzirkvw und Bering bei Kamtschatka die Verbin-dung mit Amerika.
Peter hatte einige Manufacturen angetroffen,und hinterließ, mit Inbegriff der Bergwerke, 2Z0.In die Rollen der Kaufleute waren 188,000 Manneingeschrieben. Vormals trieb jeder alle Handwerkein roher Unvollkommenheit; jetzt wurden sie abge-theilt. Hierauf zog er Leute von einerlei Geiverb,