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[Zweiter Band.]
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Cap. Zg. Fortsetzung russischer Geschichte». 95Cap. 50.

Fortsetzung russischer Geschichten.

„Weiterhin!"*) pflegte er oft zu sagen; in derThat gibt es Vorzüge, die er, seiner Natur, Zeit«ndLage nach, nicht erreichen und seiner Nationricht geben konnte. Au einer freien Verfassung(dieser wahren Grundfeste der Cultur und des Han-dels, worauf er so viel hielt) war die Nation nichtreif Aber er rettete sie aus den Uebeln der Bar-barei, so gut Ein Mann in Einem Aeitaiter es ver-mag; der Despotismus, den er beibehielt, schienihm nothwendig, und über so ein Volk natürlich.

Die Tochter eines gemeinen Livländers, Sa-muel, die Wittwe eines schwedischen Dragoners,mit welchem sie zu Marienburg gelebt, hatte denCzar (der sehr wollüstig war, und bald an diesem,bald an jenem Geschlechte die Flamme seiner Be-gierden dämpfte) durch Reize gewonnen, durch Gei-stesgegenwart und männlichen Verstand gefesselt,st daß er sie als Kaiserin Katharina l. krönenließ. Man findet in Ministerialberichten, daß ge-gen das Ende seines Lebens Katharina durch dieLiebschaft des Kammerherrn Mons die Gnade ihresGemahls verlor, und Jedermann ihrem Sturz ent-gegen sah. Da starb der Kaiser Peter der Große, »-Cdrei und fünfzig Jahre alt, unter heftigen Schmer-zen, welche man dem Stein zuschrieb. Noch wollte

*) klus Ultra.