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[Zweiter Band.]
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101
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Geld *) bei 4 Z 50 ) Millionen stark; die Volksmengebetrug neunzehn Millionen. Es fehlte ein ganzes Ge-schlechtalter; Männer von fünf und dreißig bis fünfund vierzig Jahren fanden sich selten; der Krieghatte sie gefressen. Von großen Feldherren lebtenochVillars und (James des II. natürlicher Sohn)der Marschall von Berwick. Neben Torcv, in Un-terhandlungen geschickt, und im Justizfach demCanzler Daguesseau waren bei Hof wenige Minister,die unter Ludewig XIV. gedient.

Der Regent in der Minderjährigkeit LudewigsXV, Philippe Duc d'Orleans, war durch Geist undMuth bekannt, nicht eben so durch ernsten Eifer fürden Staat, feste Grundsätze oder Verläugnung sei-ner Neigungen und Lüste für das öffentliche Wohl.

Aber auch Georg I, welcher in gleichem JahrKönig von England wurde (ohne die englische Spra-che zu verstehen) bekümmerte sich mehr um die Be-festigung seines Ansehens und Hauses als um ei-gentlichere Staatsinteressen der Engländer, erdachte und rechnete mehr auf das Kurfürstenthumseiner Väter, als den oft erschütterten Thron.Diesen dem veränderlichen Kriegsglück auszusetzen,schien bedenklich; er umringte sich mit einem Wallgewährleistender Tractate. In Bündnissen war erzugleich mit den Höfen von Wien, Versailles, Ma-

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*) I78S.