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Cap. 2. Karl VII.
blick günstig, auch ihrem zweiten Sohne, Don Phi-lipp, eine Herrschaft in Italien zu erwerben. Fried-rich August, Kurfürst zu Sachsen, König von Polen,erklärte sich nach langer Unentschlossenheit für denHof zu Wien, welchem er seine Krone großentheilszu danken hatte.
Großbritannien waffnete für Maria Theresia.
Ganz Europa, durch Karl VI- auf den ereigne-ten Fall so sorgfältig beruhiget, zerfiel durch die Ver-größerungsbegicrde Friedrichs und durch Bellisle'sehrsüchtige Plane, so daß einerseits mit Maria The-resia Großbritannien, die Russen und Sardinien,anderseits Frankreich, Preußen, Bayern, Spanienund Schweden standen.
Vergeblich suchte der Greis Fleury Vermittelun-gen; man dachte auf Holland, auf das Reich, aberbeide Bundesrepubliken hatten nicht das Gewicht,ihrem Friedeuswunsche Nachdruck zu geben. DerWessir des Padisha stellte sich dar, die Christen zuHerstellung der Ruhe zu vermögen; aber der Ge-danke erregte unfruchtbare Verwunderung.
Während der Bewegung der Höfe fuhr Friedrichfort zu siegen; zum Erstenmal bei Chotusiz (Czaslau)durch die Vortrefflichkeit, die er seiner Cavallerie ge-geben. Hierauf schloß die Kbnigin den Frieden zu n.^CBreslan, wie er ihn für sich wünschte.
Karl, Kurfürst von Bayern, war (der siebenteseines Namens) nun Kaiser; aber von seinen Bun-deöfreunden schlecht unterstützt, und ganz ohne die.