Band 
[Zweiter Band.]
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Fünf Jahre früher war der Krieg zwischen Ruß-land und Schweden durch den Frieden zu Abogeen-Liget worden. Die Schweden hatten Helsingford,Wilmanstrand, Kpmcnegvrod und Npslot eingebüßt.Der Krieg war von ihnen schlecht geführt worden;Graf Arvod Horn, Urheber der freien Verfassungin Schweden, beförderte durch den ganzen Creditseiner Partei den Frieden. Er wußte, daß Rußlandeine Aristokratie, wodurch Schweden für auswärtigeHändel weniger unternehmend würde, begünstigte;und er glaubte diese Regierungsform dem Glück derNation angemessen. Noch herrscht in den abgetre-tenen Gegenden die schwedische Sprache und Einrich-tung ; noch stehen die Gegenden der Kymenc unter ih-rem Lagmann; den Russen bezahlen sie für Kopfgeldnud Haussteuer ls,noo Rubeln; alte Einfalt erhältsich in der thatenlosen Einförmigkeit ihres einsa-men Lebens.

Um den russischen Hof Schweden geneigter zumachen, war der vberwähnte Herzog zu Holstein,Karl Peter Ulrich, Neffe der Kaiserin, zum Thron-folger in Schweden bestimmt worden. Er hattezwischen zwei Kronen zu wählen; sein Unstern wollte,daß er die russische vorzog. Die schwedischen Ständevereinigten sich in die Wahl Adolph Friedrichs, sei-nes Vetters, Neffen desjenigen Herzogs zu Hol-stein, für den Karl der XII. ursprünglich seine Kriegeerhob.