Band 
[Zweiter Band.]
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488 XXIII. Buch. Thctcfla.FriedrichunbNorbaimil«.

den der Feind im Lager bei Veleza d'Alcantara nichtvernahm. Eben so wurden die Spanier in dmnicht unterstützten Lager zu Villa Velha überraschtund auseinander gesprengt. Gleichwohl fielen diemeiste» Plätze unter ihre übermächtige Gewalt,selbst Lisboa fürchtete einen zweiten Feldzug. DichLage Portugals war für die Engländer BewegungS-gründ zum Frieden. Hiezu kam, daß noch vordem spanischen Krieg Pitt aus dem Ministerinn!entfernt, und seither die Opposition furchtbar war;daß die Nationalschuld über hundert neun undzwanzig Millionen Pfund St. sich vermehrt hatte,und daß endlich die Nation des Krieges auf deinfesten Land besonders überdrüssig schien. Also wurdezwischen Frankreich und England für Teutschlandeine Neutralität beliebt; man versprach zu Ver-sailles, daß Geldern und preußisch Westphalen dmKönig in Preußen zurückgegeben werden sollten.

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Friedrich erfuhr das besonderste Spiel des Glücks.Elisabeth Petrowna, russische Kaiserin, war gestor-ben. Seit Langem bewunderte Peter III. den Hel-den, und nie hatte er vergessen, daß FriedrichsEinfluß zu Gründung seiner Hoffnungen und Größevorzüglich beigetragen hatte. Sobald er den Thronbestieg, schloß er Frieden mit ihm, und gab alleEroberungen der Russen zurück. Nicht allein ver-mochte der König von dem an alle Macht widerOesterreich zu cvncentriren; Peter trat in einBüiid-

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