Cap. s. Der römische Hof und die Jesuiten. 189
! Reichthümer erschütterten die Grundfeste der Frei-heit, die Moralität; hiezukam, daß die zu Erhal-tung der weitläufigen Lande erforderliche Heeres-macht und Regierung dem Hof die Disposition fovieler Stellen gab, wodurch die Unabhängigkeit im-mer mehrerer Parlamentsglieder von verfassungswid-rigem Einfluß gefährdet wurde. Großbritannienmürbe besser gethan haben, kein Land außer seinenInseln zu haben, wohl aber mit allen Welttheilenunverdächtigen Handel zu führen. Wenn diese be-wunderungswürdige Flotte, ohne Anspruch auf Be-herrschung der Meere ihre Freiheit gegen alle Ueber-niacht hätte behaupten wollen, alle Volker wärenfür die Britten gewesen; das Gefühl der Gerechtig-keit, Freiheit und Macht würde diese Nation überalle Besorgnisse erhoben haben.
^ Cap. 9.
Der römische Hof und die Jesuiten.
In den letzten Jahren des langen PontificatesBenedicts XIV. Lambertini, begann in Portugaldie Erschütterung der Grundsäule der katholischenHierarchie, des Jesuitenordens.
Bencdict xiv. war unter allen Päpsten einerder beliebtesten; seltene Kenntnisse, große Mäßi-gung und kluge Sanftheit erwarben ihm die Ver-ehrung der Welt. Mehrere Mißbräuche, zumBeispiel des Rechts der Freistätte, waren durchdillige Vertrage, oder ohne daß er Notiz davon