Cap. S. Der römische Hof und die Jesuiten. 19t
eric«.
cin-
urde
tiog
?on-
ige-
der
ifge-
lte»
!Nli-
-gte
mß-
anii
rge.
sah.
die
h-ff
ner
oon
ts.
Iche
M-
ae-
c->,
ige
an
nd
Mi-
sche Irregularitäten habe der General des Ordens«es seine Verantwortung genommen. Der Statt-halter von Marannon, Pombals Creatur, machteItem König von Portugal die Anzeige solcher Plane.'Mi dem an wurde alles Böse den Jesuiten zuge-schrieben; Pvmbal hatte durch die Einführung einesihm selbst vortheilhaften Alleinhandels mit Porto-Uin die Eigenthümer dortiger Weinberge so aufge-kracht, daß sie die seinigen aufrührerisch verwüsteten;die Jesuiten mußten es gethan haben. Als dasErdbeben des I7s;sten Jahres, wodurch drei Vier-theile Lisboa's untergingen, wie in solchen Zeitengeschieht, Strafpredigten auf die Sünden der Sterb-lichen, als Ursachen eines Zorns der Gottheit, ver-j anlaßte, wurden diese Deklamationen als Angriffe^ der geheiligten Person des Königs dargestellt; weil«och Don Joseph die Reize der Sinnlichkeit gernI kefriedigte. Der Orden wurde zu Rom angeklagt,und der Papst verordnete eine Visitation, während»der kein Jesuit predigen oder Beichte sitzen dürfe.
Bald nach diesem offenbarte sich die Verschwörung,des Don Joseph Mascarenhas p Lancaster, Marquesde Torresnovas p Guvea, Grafen zu St. Cruz,Herzogs zu Aveiro, Präsidenten deö köuiglichenTribunals. Dieser Herr vermochte unter Josephs! Regierung weniger als zur Zeit seines Vaters; berder Domänenreduction hatte sein Haus gelitten, undman verhinderte die Heirath seines eigenen Sohnsmit der reichen Erbtochter von Cadaval. Pomba!