2S2 XXIII. Buch. Theresia Friedrich und Nordamerika. !
Der König in Preußen fuhr fort, in dem Hafen beizu Danzig die Aölle unglaublich zu erhöhen; der ^ inStadt wurde auf alle Weise zugesetzt, sich freiwillig ^an ihn zu ergeben. In Liffa berief er einen dem zu strWarschau entgegenarbeitenden Reichstag, und cvn- lfiscirte alle Güter der die Huldigung ausweichenden b"Großen. So that Katharina mit Fürst Karl Radzi-wyls, mit Konstantin und Adam Czartorisky'sReichthümern. Man bot Radziwyln die Wiederein- Okusetzung; er sprach: „Ich bin ein freigeborner Mann, W>frei sind meine Vater gewesen, frei, wenn auchun- ! kläglücklich, will ich sterben." Die Gräfin Wielopolska augab sich den Tod. Wer immer seiner Vorfahren j eswürdig war, verließ das unterjochte Land, aber Eu- j s°rropa bedurfte nicht, erst Klagen zu hören, um von ' Wder Sache zu urtheilen, wie die Nachwelt. ! bei
Von sieben oder acht Millionen Menschen blie- 4ibeu der Republik vier; die Verminderung der euEinkünfte war verhältnißmäßig. Statt hundert beiSenatoren versammelten sich vor dem Reichstage §a
dreißig. Der Erzbischof Primas, der Großcanzlar »h
Litthauens, der Großmarschall und ihre Freunde, de>entäußerten sich der dienstbaren Versammlung, und stebegaben sich nach Krakau. Obwohl von Waffen um-ringt, nahm der Reichstag seinen Anfang durch eine S,Protestation aller Landboten Podoliens und Wolhp- teiniens. Da wurden die fremden Soldaten bei frei- niegesinnten Edlen zu Hunderten ei'nguartiert, man ausetzte der Versammlung acht Tage zu Bestätigung - kai