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Sechster Band. Erste Abtheilung. L.
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Luftelektricität.

Luftelektricität im Sommer zuzuschreiben, dafs Uwe täglichePeriode weniger regelmäßig und ausgezeichnet als im TT'inter ist,denn da ihre eigentliche Quantität nur sehr klein ist, so verur-sachen Nebenumstände Verschiedenheiten, welche sogar Schuldseyn können , dafs die Maxima und Minima auf Zeitpunkte fal-len, die ihren natürlichen sogar entgegengesetzt sind. An trocke-nen und heifsen Tagen , und wenn die Erde auch schon inFolge der vorausgegangenen Witterung ausgetrocknet ist, fandSaussÜre die Elektricität vom Aufgange der Sonne an, da siefast unmerklich ist, nach und nach zunehmen , bis um 3 oder 4Uhr Nachmittags, wo sie ihre gröfste Stärke erreicht, hieraufallmälig abnehmen , bis zu der Zeit, da der Thau fällt, wo sieetwas wächst, um nachher wieder abzunehmen und endlich inder Nacht ganz zu verschwinden. Doch bemerkter, dafs dietägliche Periode selbst auch im Sommer an schönen , auf reg-nichle folgenden Tagen, wenn die Erde mit Feuchtigkeit ange-füllt ist, der Periode im IVinter gleiche, indem alsdann dieKraft der Elektricität mitten im Tage abnehme.

In folgender Tabelle sind die mittleren Zeiten der Maximaund Minima der atmosphärischen Elektricität für die verschiede-nen Monate von Schübleh angegeben, die freilich zunächstnur für den Ueobachtungsort Stuttgart gelten. Die Zahlen darinbedeuten die Stunden des Tages Vor- oder Nachmittags. DieZeit des zweiten Minimums Nachmittags von 2 bis 4 und 5 Uhrist jedoch nicht angegeben.

Monate

Erstes MinimumMorgens

Erstes MaximumMorgens

Zweites MaximumAbends

Januar

7

10

1)

Februar

7

9

7

März

04

SA-

/ A-

April

()

8

Mai

5

7

9

Juni

4 bis 5

74 bis 0

10

Juli

5

04

94

August

5

/ Ar

84

September

*T

/

S

8

October

7

S‘

i T

November

7

y

7

tlecember

8

10

.0