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Luftelektricität.
gebungen, Waldungen, benachbarten Abhängen u. s. w. befand,am stärksten fand er sie auf einzelnen isolirten schroffen Felsen-spitzen. Diese Zunahme schien jedoch in keinem genauen Ver-hältnisse mit der Erhöhung über der Meeresfläche selbst zu ste-hen, was wahrscheinlich in den verschiedenen ableitenden Um-gebungen gegründet ist. So konnte Schübleh in vielen Gegen-den der Alpen, vorzüglich in engen Thälern derselben, wennsie gleich 3000 bis 0000 Fufs über der Meeresfläche lagen, nochkeine bedeutende Zunahme der atmosphärischen Elektricität be-merken , welche jedoch stets statt fand, wenn er sich von der. Oberfläche der Erde mehr entfernte.
Um von den störenden Einflüssen der Umgebung mehr un-abhängig und regulär diese Zunahme der atmosphärischen Elek-tricität verfolgen zu können , stellte er Beobachtungen an derSeite eines frei stehenden Thurmes an. Die Spitze des Zulei-tuncsdrahtes wurde möglichst in einer Entfernung von 5 Schu-
o o o
hen von der Mauer des Thurmes erhalten. Der Himmel warvollkommen hell und die mittlere Temperatur im Schatten-f- 16° R. Folgende Tabelle giebt das Resultat dieser Beob-achtungen.
Senkrechte Erhöhung
Starke der
über der Oberflächeder Erde.
Elektricität.
30 Fürs
+ 15
50 —
+ 20
75 —
+ 26
86 —
+ 18j
Diese Beobachtungen konnten we-
115 —
+ 221
gen zu enger Oeffnung nicht inhinlänglicher Entfernung vomThurme angestellt werden.
145 —
+ 50
Auf einer freien Gallerie des Thur-mes in der Höhe des Fufsbodens.
152 —
+ 53
Auf derselben Gallerie 7 Fufs hö-her und frei. a
171 —
+ 58
Auf der obern Gallerie.
ISO —
4~ 64
Auf dem höchsten freien Punctedes Thurmes.
Dafs Schübler auf den Gletschern die atmosphärischeElektricität nicht stärker fand, als auch im Winter bei heiteremWetter in tiefen Gegenden, erklärt er daraus, dafs dieselben