Erscheinungen und Gesetze.
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D) Von der Elektricität der atmosphärischenNiederschläge des Regens, des Schnees, desHagels, der Graupeln, und dem Einflüsseder W i n d e.
Hierüber hat besonders Schübler genaue Beobachtungenangestellt. Jedes fallende meteorische Wasser ist bald mehr,bald weniger elektrisch und die Stärke der Elektricität dessel-
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ben ist gewöhnlich bedeutend gröfser, als die der ruhigen atmo-sphärischen Luft. Nur sehr selten findet sich ein Regen ohneElektricität, und gewöhnlich geschieht dieses nur dann, wennein positiv elektrischer Regen schnell mit einem negativ elektri-schen abwechselt, wo das Elektrometer zuweilen auf einige Au-genblicke auf 0 stehen bleibt, oder man findet das Elektrometer
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unterOam Anfänge oder Ende eines negativ elektrischen Regens,beim Uebergange der gewöhnlichen positiven Elektricität derLuft in die des Regens oder umgekehrt, oder überhaupt bei un-bedeutendem und schwachem Regen.
Die Stärke der Elektricität des fallenden meteorischen Was-sers hat eine jährliche Periode. Am stärksten ist seine Elektri-cität im Sommer, am schwächsten im Winter. Das fallendemeteorische Wasser scheint desto stärker elektrisch zu werden,je gröfser und deutlicher die täglichen elektrischen Perioden sind,je schwächer aber die freie Elektricität der untern Luftschichtenist. Die stärksten elektrischen Regen fallen nämlich in denSommertagen, und so gerade in der Zeit, wo Dämpfe und Elek-tricität in gröfser Menge unter Vermittelung der Wärme entwik-kelt werden und zugleich die höheren Gegenden der Atnto-sphäre erreichen.
Die einzelnen Regen zeigen sich nach SchÜbler gewöhn-lich desto stärker elektrisch, je dichter sie sind, oder überhauptje schneller und je mehr Wasser in derselben Zeit aus Dunstbläs-chen in tropfbare Formen übergeht. Diese stärkere Elektricitätzeigt sich vorzüglich bei einzelnen Platzregen, Strichregen undGewitterregen. Merkwürdig ist besonders die Abwechselungzwischen der positiven und negativen Elektricität, welche dasfallende meteorische Wasser darbietet. Während 12 Monatenfand Schübler das meteorische Wasser 7fmal positiv und 69-mal negativ, also beide Elektricitäten beinahe gleich oft. DerSchnee war jedoch hierbei 24mal positiv und nur Gmal