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Erscheinungen und Gesetze.
Weise, dafs im Anfänge die negative mit der Stärke des Schnee-falls gleichen Schritt hielt, ihr Maximum erreichte, als kleineSchlofsen fielen, dann aber schnell ins Positive übersprang undbei viel Schnee mit orofsen Flocken und verstärktem Winde ihr
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Maximum erreichte. Nicht selten fand Schub ler. halbe Stundennach Endigung eines negativen elektrischen Regens die unterenLuftschichten negativ elektrisch, selbst wenn der Himmel sichschon aufgehellt hatte, so dafs nicht die Elektricität benach-barter Wolken die Ursache davon seyn konnte.
Auch Saussühe beobachtete die grofse Veränderlichkeit der»Intensität und Beschaffenheit der Elektricität beim Regen, auchwenn kein Gewitter damit verbunden ist; ein gleichförmiger Re-gen oder Schnee giebt ihm zufolge gewöhnlich positive Elektricität.Heller 1 glaubt nach den starken Zeichen von Elektricität, dieer bei dem stürmischen Regen und Hagelwetter vorzüglich <lesAprils und Mais an seiner Vorrichtung wahrnahm, dafs durchdiese Frühlingsregen weit mehr Blitzmaterie aus der Atmosphäreherabkomme , als durch alle Donnerwetter des Sommers zusam-mengenommen. Für diese Art von Berechnung möchte es aberwohl an den gehörigen Datis fehlen. Nebel, Regen, Schnee,Hagel und Graupeln veränderten nach Ckosse den elektrischenZustand des von ihm ausgespannten Drahtes; gewöhnlich fand erihn negativ, wenn sie anfingen zu erscheinen, dann aber wurdeer häufig positiv mit allmäliger Zunahme und Wiederabnahmeund mit Uebergang in den entgegengesetzten Zustand alle 3oder 4 Minuten, und diese Erscheinungen fand er so constant,dafs man jedesmal, wenn der Draht negativ elektrisch war, diesesals ein sicheres Zeichen ansehen konnte, dafs Regen, Schnee, Ha-gel oder ein Nebel (?) in der Nähe des Apparats seyen, oder dafseine elektrische Wolke nicht weit von ihm entfernt sey. Dabei fander die Luftelektricität während des Regens gewöhnlich negativ.
Schubler hat auch in einem eigenen Aufsatze 2 seine Be-obachtungen über den Einflufs der JVindesrichtung auf dieElektricität der atmosphärischen Niederschläge des Regens undSchnees bekannt gemacht. Das Ergebnifs seiner 30monatlichenBeobachtungen ist in folgender Tabelle vereinigt, in welcherdie Stärke der Elektricität durch Grade des Volta’schen Stroh-halmelektrometers ausgedrückt ist.
1 Gres Journ. N. F. IV. S. 74.
2 Sclnveigg. Journ. LI. 240.