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Briefe an Freunde II : ; Briefe an Freunde III. ; Briefe an Freunde IV / Johannes von Müller ; herausgegeben von Johann Georg Müller
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Philippiken. Anhang.

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einweisen Jünglings seyn, dem, von einer geschminktenSchönheit bezaubert, die Augenblicke bis zur Schästr-stunde Jahrhunderte dünken, ohne daß ihm über dieFolgen irgettd ein Gedanke beifiele!

Entweder bleibt Frankreich Republik, oder da»Königthum wird hergestellt.

In jenem Fall gewährt der Friede, wenn sie ihnerbitten, den Deutschen einen kurzen Schlaf amRande eines unabschlichcn Abgrundes. Ich willannehmen, daß die erbitterten Feinde der inFrankreich gegenwärtig herrschenden Partei, wennsiein Tagen oder Monaten in der Convention über sietriUmphiren, das Fricdenowerk nicht etwa (wie esdoch wohl seyn könnte, wenn es für Uns vortbeilhaftwar) für ein Verbrechen beleidigter Nation erklären;wie aber, wenn gefallene Assignaten, wenn gelderschöpfteSassen ihnen den Gedanken beliebt machen, eureErnten lieber zu holen, als zu bezahlen? wenn sie,die Freiyeitsheldcn, nach des Archidämus Rath^),lieber nicht mehr säen und ernten, sondern dieKornfelder der Nachbaren für die ihrigen erklären!Eure Gränze wird alsdann offen, euer Kaiser be-leidiget, euer Fricdensmittler erschöpft, oder in drin-genderen Beschäftigungen, oder — euch zu theuerseyn. Für euer Brod bringen jene euren Unter-thanen das nahrhafte Geschenk der Freiheit undGleichheit (der Freiheit, Kurfürsten, Fürsten undStände von Land und Leuten zu verjagen; der Gleich-heit, wie sie bei den Bettlern ist). Dann wird inder Wüste, wo das Reich war, zur Warnung derVölker, ein großes Denkmal mit folgender Auf-schrift sich erheben: „Diese sind gefallen, weil sie

*) Welchen er nach. der Schlacht bei Leuktren gableocrat. In