Band 
Erster Band.
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Einleitung.

„ Die Vervollkommnung j e<l er Wis« en* c ha ft ist vongenauer Bezeichnung ihrer Grenzen abhängig.

Reine Wissenschaft macht früher wahre Fortschritte, als

es uns gelungen ist , mit Genauigkeit das Feld und das Ziel

ihrer Forschungen abzustecken: denn sonst greift man da

und dort ein Paar von ihren Wahrheiten auf, ohne deren

Verkettung zu erkennen, und 1 eine Menge von Irrthümern,

ohne deren Falschheit zu entdecken.

Lange hat man die eigentlich sogenannte Politik —

die Wissenschaft von der Staatenvcrfassung — mit der N a-

tionalökonomie vermengt, welche lehrt, wie die Reich-

/

thüraer, wodurch der mannigfaltige Bedarf der Staatsge-stllschaften befriedigt wird, erzeugt, vertheilt und consu-mirt werden. Gleichwohl stehen die Beichthümer in we-sentlicher Unabhängigkeit von der Staatsorganisation, Unterjeder Yerfassungsform kann die bürgerliche Gesellschaftgedeihen, wenn nur die Verwaltung gut ist. Man hatNationen reich werden sehen unter unumschränkten Monar-chen, und hat andere verarmen sehen unter Volks-Senaten.

• ii. il

Wirkt die öffentliche Freiheit günstiger auf die Entwicke-lung der Reichthümer, so' erfolgt 'dies eben so mittelbar,

*

wie sie auch günstiger auf den Unterricht wirkt.