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Einleitung.
Auch noch andere Betrachtungen, aber von nicht min-der feiner Art, reihen sich hier an.
grossen Anzahl der Data, sondern hauptsächlich auch wegen derSchwierigkeit ihrer genauen Würdigung und der Verflechtung ihrerbesonderen Einflüsse. Alle, die sich dennoch dazu aufgeworfen haben,vermochten diese Fragen nur nach Verleugnung von deren natürli-cher Verschlingung, mittelst willkührlicher Vereinfachungen und Aus-scheidungen, in algebraischer Sprache vorzutragen: eine Verstümme-lung des Rechnungsansatzes, wodurch jedesmal die Natur des Problemswesentlich verändert und dessen Resultat entstellt wird: so dass ausihren Berechnungen kein anderer Schluss möglich ist als aus irgendeiner sonstigen willkührlich angesetzten Formel. Auch sucht manin ihren Resultaten vergeblich jenes Zusammentreffen, welches deneigentümlichen Charakter aller und jeder streng mathematisch ge-fundenen Grossen bildet} sondern man erblickt darin nichts als Un-bestimmtheit, Unzuverlässigkeit und Abweichungen, welche oft nichtweniger als die aufzufindende Grösse selber betragen. Wie hat folg-lich ein sinniger Geist in diesem Felde voll Verwickelungen sichzu benehmen f Gerade wie er sich in den nicht minder verschlun-genen Verhältnissen, wodurch die Mehrzahl unserer Handlungen be-stimmt ist, zu benebmen pflegt: er suche die unmittelbaren Be-standteile der vorgelegten Frage, und nachdem er sie mit Zuverläs-sigkeit (dies vermag die Nationalökonomie) ausgemitteit hat, wägeer annäherungsweise deivn wechselseitige Einwirkungen mit deinAugenmaass einer aufgeklärten Urteilskraft ab, welche eben nichtsanderes als ein Werkzeug ist, mit dessen Hülfe man aus einer Mengevon Wahrscheinlichkeiten t die keine genaue Berechnung verstatten,das mittlere Resultat zieht.
Cabanis macht in seiner Beschreibung der Umgestaltungen derMedicin eine der obigen sehr ähnliche Bemerkung : „Die Lebenser-„scheinungen,“ sagt er, „rühren von so vielen verborgenen Spring-,,federn her, und hangen von so vielen Umstaaden ab, deren Wich-tigkeit die Beobachtung vergebens abzumessen strebt, dass unsere„Probleme, weil ihre Data nicht vollständig in Ansatz zu bringen„sind, durchaus keine Berechnung erlauben; und wenn dennoch die„Mechaniker die Lebensgesetze in ihre Lehrmethode einzuzwängen„versuchten, so haben sic der Gelehrtenwelt ein Schauspiel aufge-,,führt, das unseres ganzen Erstaunens und unseres reifsten Nachden-kens werth ist. Ihre angewandten Sprachbezeichnungen waren scharf,„ihre Schlussformen schulgerecht — aber ihre Resultate ohne Unter-schied irrig. Noch mehr: obgleich jeder einzelne Rechner sich der