Band 
Erster Band.
Seite
26
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26 Einleitung.

che aus abstracten Vordersätzen entspringen. C o n d i 11 a chat triftig bemerkt, dass ein abstractes Haisonnement weiternichts sev, als eine Rechnung mit anderen Zeichen. Alleineine Schlussfolgerung liefert so wenig als eine Gleichungdie Ansätze, welche in jeder Erfahrt!ngsWissenschaft dieunentbehrlichen Iliilfsmittcl der Wahrheitsentdeclmng sindDie schulgerechteste Dialektik, ebenso wie die schärfste,Arithmetik, führt, wenn sie von unzuverlässigen A nsätzenausgeht, zu zweifelhaften Resultaten. Stellt man alsPrämisse, statt einer gehörig beobachteten Thatsache, einPrincip auf, welches selber wieder blos allein mittelst einerandern Schlufsfolgerung gefunden ist, so läuft man Gefahrdie Scholastiker des Mittelalters nachzuahmen, welche, stattüber Sachen, nur über Worte stritten, und Alles be-wiesen, nur — nicht die Wahrheit. Unverkennbar hatRicardo ein Princip durch eine blosse Schlufsfolgerungaufgefunden, wenn er sagt, dass das Einkommen der Grund-eigenthümer keinen Restandtheil vom Preise der Dinge bilde.Aus diesem Princip leitet er mehrere Folgesätze ab; und ausdiesen Folgesätzen, gleich als wären sie ausgemachte That-sachen, wieder andere Folgesätze: so dass, wenn jener ersteVordersatz (wie ich dies behaupten zu dürfen glaube* *) nichtrichtig ist, alle aus ihm deducirten Consequenzen, und wären sieauch logisch tadellos, keine w ahrhafte Belehrung liefern können.

cinstimmt; und sogar für sie gilt diese Behauptung nur bis zu einemgewissen Grade, und blos in denen Fällen, wo die zufälligen We-beneinflüsse den Stand des Problems nicht wesentlich zu ändern ver-mögen.

*) S. unten das Cap. 9 des Buches II.