Band 
Erster Band.
Seite
67
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Einleitung,

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Noch ist es gar nicht lange, seitdem alle Nationen, von derrohesten bis zur aufgeklärtesten, und alle Männer, vomRefl-tt’äger hinauf bis zum weisesten Philosophen, vier Elementeannahmen. Ja, Niemand Hess es sich träumen, diese Lehrezu bestreiten, die doch so irrig ist, dass es keinen Naturfor-scher-Gehülfen mehr gibt, der nicht allen Credit verlöre,wenn er P’euer, Luft, Wasser und Erde, für Elemente aus-gäbe *). Wie viele andere sehr herrschende und sehr ver-ehrte Meinungen werden ebenso zu Grabe gehen! Esliegt etwas Epidemisches in den Meinungen der Men-schen; sie sind den Angriffen der moralischen Krankheitenunterworfen, wovon unsere ganze Gattung angesteckt ist.Es kommen Epochen, wo die Krankheit, so wie die Pest,sich aufreibt und ihre Bösartigkeit verliert; allein es erfor-dert Zeit. Zu Rom schöpfte man Rath aus den Eingewei.den der Opferthiere, noch 3oo Jahre nach Cicero's Bekennt-niss, dass zwei Auguren sich schon nicht mehr ohne Lächelnanschen konnten.

*) Alle unsere Kenntnisse, selbst die wichtigsten, sind nurvon gestern her. Der berühmte Landbaulehrer Arthur Youngversichert, nachdem er sorgfältig Alles aufzusammeln versucht hattewas vor ihm über den Erndtewechscl beobachtet worden war (d. h,über den wichtigsten Theil der Landükonomie, welcher lehrt, durchwelche Aufeinanderfolge von Pflanzungen das Erdreich ununterbro-chen und aufs Vortheilhalteste zu benutzen sej), dass er über diesenPunkt durchaus keinen Begriff habe auffinden können, welcher älterals das Jahr 1768 gewesen wäre. Ea gibt Künste, die für das Men-schenglück nicht minder wesentlich sind, wovon man_noch durch-aus keine richtige Idee hat.

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