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Büch L Cap. io.
Man sieht, dass, ohngeachtet fast alle Capitaltheile an-gegriffen und einige sogar völlig vernichtet -wurden, dasCapital dennoch erhalten worden ist: denn es besteht einCapital nicht in diesem oder jenem Stoffe, sondern im Werthdieser Stoffe.
Anwendung dieserBeobachtungen aufdieLandwirth-, schaft, die Manufacturen und den Handel.
Man begreift sogar leicht, dass, wenn dieses Gut hin-länglich gross, und dabei ordentlich, sparsam und weise be-wirtschaftet war, der Profit des Bauern, nach Wiederher-stellung seines Capitales auf den vollen Werth, und nachBestreitung alles Aufwands für ihn und seine Familie, ihmnoch einen zurücklegbaren Ueberschuss abwerfen musste.Die Folgen, welche aus der Verwendung dieses Ueber-schusses entspringen werden, sind sehr wichtig und werdenden Stoff des folgenden Capitels bilden. Für jetzt genügtdie klare Einsicht: dass der Werth des Capitals, trotz sei-ner Consumtion, nicht zerstört sey, weil er so consumirtward, dass er sich reproduciren konnte; und dass eine Un-ternehmung fortdauern und alljährlich mit demselben Capi-tal neue Producte liefern könne, obgleich letzteres unauf-hörlich consumirt wird.
Nachdem wir so die Umgestaltungen verfolgt haben,die ein Capital in der Landbau-Industrie erleidet, wird manleicht auch den Umwandlungen nachgehen können, die esin den Manufacturen und im Handel erfährt. — In den Ma-nufacturen gibt es, wie im Landbau, gewisse Capitaltheile,welche mehrere Jahre dauern, wie die Werkstattgebäude,die Maschinen und mehrere Werkzeuge, während andereTheile völlig ihre Form ändern. So hören die Oele undKalien, welche der Seifensieder consumirt, auf, Oele undBalien zu seyn, um zur Seife zu werden. So hören dieFarbewaaren auf, Indigo, Campeschholz und Orlean zu seyn,und werden Bestandtheile der durch sie gefärbten Stoffe.Ebenso geht es mit dem Lohn und dem Unterhalt der Hand-