Band 
Erster Band.
Seite
189
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Anfang dieses Werkes bei der Zerlegung der Operationen,aller Industriezweige bemerkt haben*). Zeigen wir diesan einem Beispiele! Sollte eine einfache Sonate vorgetra-gen werden , so musste die Kunst des Musiksetzers, wie desausübenden Tonkünstlers, gelehrt und bekannt seyn, sammtden schicklichen Methoden ihrer Erlernung: dies ist dieArbeit des Gelehrten. Die Anwendung dieser Kunst unddieser Methoden geschah durch den Musiksetzer und denTonkünstler, wovon der Eine bei der Composition, der An-dere beim Abspielen, dieser Sonate urtheilen, dass darausein Vergnügen entstehen könne, worauf die Menschen irgendeinen Preis setzen würden. Endlich erfolgte beim wirk-lichen Abspielen die letzte der Industrie Operationen. —Gleichwohl gibt es immaterielle Productionen, wobei diebeiden ersteren Operationen eine so kleine Rolle spielen,dass man sie in keinen Anschlag zu bringen braucht. Vonsolcher Art ist die Function eines Bedienten. Die Wissen-schaft dieses Dienstes enthält wenig oder nichts; und da dieAnwendung der Talente des Dieners durch Den geschieht,welcher ihn braucht, so bleibt dem Bedienten fast nichtsals die körperliche Ausübung übrig, welche die letzte derdrei Industrie-Operationen ist.

Hieraus folgt nothwendig, dass in dieser Gattung vonIndustrie, wie in einigen anderen, dergleichen man in denuntersten Classen der Gesellschaft findet (wie z. B. in derIndustrie der Reffträger und Buhldirnen), wo die Erlernungso gut als «nichts kostet — die Producte nicht blos als dieGrüchte einer sehr rohen Industrie, sondern auch als Pro-ductionen zu betrachten sind, woran die Capitale durchauskeinen Theil haben: denn meines Erachtens dürfen die nö-thigen Vorschüsse zur Erziehung der industriösen Person,von ihrer Wiege bis zum Moment, wo sie sich selber fort-hilft, nicht als ein Capital betrachtet weiden, wovon ihre

) Man sehe oben Buch I. Cap. 6.