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Büch I. Cap. i3.
nährt sich die anfangs so dünne und zerbrechliche Ruthe- allmählig aus den köstlichen Säften der Erde und der Luft;ohne dass der Landbau sich darein mischt, wird ihr Stammdicker und härter, ihr Haupt steigt empor, und ihre ge-waltigen Aeste wiegen sich in. der Luft. Der Baum willvom Menschen nichts weiter, als dass er ihn einige JahrChindurch vergesse; und zum Lohne (selbst wenn er keinejährliche Erndte abwirft) liefert er ihm, zar Zimmerei,Tischlerei, Wagnerei und für den Heerd, den Schatz seinesHolzes. —Von jeher war daher Pflanzung und Achtung derBäume durch die besten Köpfe sehr empfohlen. Der Ge-schichtsschreiber des Cyrus zählt es zu den Ruhmansprü-chen dieses Königs, dass er ganz Kleinasien mit Bäumen be-pflanzte. Wird einem Pflanzer der amerikanischen Frei-staaten eine Tochter geboren, so legt er ein kleines Gehölzean, das mit dem Kinde aufwächst, und seine Anssteuer bil-det, wenn es sich vermählt Sully, der so viele ökonomi-sche Einsichten hatte, liess in fast allen Provinzen Frank-reichs eine grosse Menge Bäume pflanzen: ich sah mehreredavon, an die noch jetzt die Volksverehrung seinen Namenknüpft, und sie erinnerten mich an das Wort von Addison*der, so oft er eine Baumpflanzung erblickte, ausrief s einnützlicher Mann hat hier gewandelt
Bis hieher haben wir uns mit den wesentlichen Trieb-federn der Production beschäftigt: mit denen Triebfedern,ohne die der Mensch keine andere Existenz- und Genuss-mittel haben würde als die ihm freiwillig von der Naturangeboten werden, deren es nur wenige und sehr weniger-lei gibt. Nachdem wir die Art geschildert hatten, wie dieseTriebfedern, jede nach ihrem besondem Vermögen, undalle vereint, zur Production beizutragen, haben wir die Wir-kung jeder einzelnen auch noch insonderheit der Untersu-chung unterworfen, um eine vollständigere Kenntniss davonZu gewinnen. Jetzt wollen wir die beiläufigen und der
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