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wenig in seiner Hand müssig liege. Nun kann man aberseines Geldes nicht anders los werden, als indem man irgendein Product*) Zu erkaufen sucht. Folglich sieht man, dassdie blosse Thatsacbe der Bildung eines Productes, sogleichwie sie erfolgt ist, für andere Producte einen Absatzherbeiführt. Hierin liegt der Grund, wesshalb eine guteErndte nicht blos für die Bauern erspriesslich ist, sondernzugleich auch für die Verkäufer aller sonstigen Producte.Man kauft jedesmal mehr, wenn man mehr erndtet. Um-gekehrt ist eine sclechte Erndte für jederlei Verkäufe nach-theilig. Ganz ebenso steht es um die von den Manufücturenund vom Handel gemachten Erndten. Ein Handelszweig,der in Blüthe steht, liefert Mittel zum Einkäufe und ver-hilft folglich allen anderen Handelszweigen zu Verkäufen,und umgekehrt, wenn ein Theil der Manufactur- oder Han-delszweige in Abzehrung geräth, so leiden darunter die mei-sten anderen. Allein dieser Vortheil ist blos die Fruchteiner wahrhaften Production und nicht eines erzwungenenUmlaufs; denn ein erworbener Werth verdoppelt sich nicht,indem er von einer Hand zur andern übergeht, und ebenso-wenig, wenn ihn, statt der Unterthanen, die Regierung er-hebt und verwendet. Der Mann, welcher von fremder Pro-duction lebt, vervielfacht den Absatz nicht: er tritt an desProducenten Stelle: und dies ist, wie sich später zeigen wird,eine starke Beeinträchtigung der Production.
Wenn dem so ist, wird man fragen, woher rührt dennjene erstaunliche Schwierigkeit, die man, besonders wenndie Lage der Staats-Angelegenheiten nicht günstig ist, beimAbsatz der Industrie-Producte erfährt: so dass alsdann sowenig Vortheil daraus zu ziehen steht? Diese Frage istnatürlich; aber die Antwort darauf kann nicht eine einzigeseyn: sie ist mannigfaltig, und findet sich in diesem ganzenW erke zerstreuet, welches entwickelt, was dem Absatz
*) Leiht man cs gegen Zins ans, so erfolgt dieser Ankauf durchden Anleiher, und das liesultat hleibt mithin dasselbe. M.