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Büßn. I. Cap. 16.
das heisst raseher Käufe und Verkäufe, preisen. Hier giltes also, ihren -wahren Werth abzuwägen.
Kein im Laufe der Production angewandter Werth istin Gelde realisirbar und zu einer neuen Productiondienlich, bevor er zum Zustande eines vollendeten Pro-ductes gediehen und an den Consumenten verkauft ist»Je schneller ein Product fertig und verkauft ist, destoschneller kann auch dieser Capitaltheil zu einem neuen Pro-ductivdienste verwandt werden. Das minder lang beschäf-tigte Capital kostet weniger Zins: dies begründet eine Er*sparniss an den Productionskosten: und insofern ist esYortheilhaft» dass die Umsätze, welche im Laufe der Pro*duction Vorkommen, rasch aufeinander folgen.— Verfolgenwir die V\ irkungen dieser Umlaufsbehendigkeit am Beispieleines Druckkattun-Stückes.
Ein Grosshändler von Lissabon lässt Baumwolle ausBrasilien kommen. Sein Vortheil ist es, dass seine Geschäfts-träger in Amerika rasch einkaufen und an ihn versenden;sein Vortheil ist es, seine Baumwolle rasch an einen fran-sischen Grosshändler zu verkaufen, um desto bnlder wiederzu seinen Vorschüssen zu kommen , und wieder eine neue,gleich gewinnreiche, Operation beginnen zu können. Bishieher hat Portugal von der Lebhaftigkeit dieses Umlaufsprofitirt; jetzt wird es Frankreich thun; und wenn derfranzösische Grosshändler diese brasilianische Baumwollesieht lang in seinem Magazine verschliesst und sie rasch anden Spinnfabrikanten verkauft; -wenn der Spinner, nachdemer sie in Faden verwandelt hat, sie rasch an den Weber ver-
meisten Kunstausdrücken der Natinnal-Oekoromie, selbst von Leutendie etwas auf ßegriffsscharfe halten, völlig auf Gcralhewolil ge-braucht: „Je gleichmässiger der Umlauf vertheill ist“, sagt ein Mit-glied der Academie, „desto weniger Dürftigkeit herrscht in einemVolke.“ feil bitte Laharpe um Verzeihung: aber in dieser Bedens-art, welche in einem seiner Werke stellt, bedeutet das Wort Um-lauf nichts, und kann nichts bedeuten.