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setzen. Es lief in den von Ostende ein, wo es seine La-dung verkaufte. Der Statthalter der Niederlande schlug,nachdem er von dem unermesslichen Gewinn dieser Expe-dition gehört hatte, demselben Capitän vor, mit Schiffen,die man ihm eigends ausrüsten wolle, nach Indien zurück-zukehren. Lamefi^ilie machte demzufolge mehrere Rei-sen für verschiedene Grosshändler, und dies war der Ur-sprung der Compagnie von Ostende *).
Wir haben gesehen , wie die französischen Consumentenbei diesem Monopol nur verlieren konnten, und zuverlässighaben sie dabei verloren; allein w'enigstens die Interessen-ten hätten dabei gewinnen sollen. Aber sie verloren gleich-falls dabei, und zwar trotz dem Monopol von Tabak, Lot-terieen und mehreren anderen Dingen, das die Regierungihnen ertheilte **).' »Kurz,« sagt Vol taire***), »es ist den»Franzosen in Indien nichts geblieben als die Reue, wäh-»rend mehr denn vierzig Jahren enorme Summen 7.um Un-»terhalt einer Compagnie ausgegeben zu haben, die niemals»den geringsten Profit machte, niemals ihren Actionärs oder»Gläubigern vom Ertrage ihres Handels etwas bezahlte,»und sich in ihrer indischen Administration blos durch ein»verdecktes Raubsystem erhalten konnte.«
Diese Compagnieen können dazu dienen, einen ganz
neuen Handel in Gang zu versetzen.
Nur dann lässt sich das ausschliessliche Privilegiumeiner Compagnie rechtfertigen , wenn es das einzige Mittelist, mit entfernten oder barbarischen Völkern einen ganzneuen Handel zu eröffnen. Es wird alsdann zu einer Artvon E r f i n d u n g s pa t en t, dessen Vortheil das Wagstückeiner gefahrvollen Unternehmung, und die Unkosten des
*) Taylor’« Briefe über Indien.
**) Raynal’s ptiilos. und polit. Geschichte der europäischen Nie-derlassungen in beiden Indien. Buch IV. §. ltj.
***) Jahrhundert Ludwigs XV.
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