Band 
Erster Band.
Seite
369
JPEG-Download
 

A n tIi. I. C A p. 1.

369

Zahl; und im dermaligen Augenblicke hat sich diese Summe■wahrscheinlich verdreifacht. Worin lag die Wurzel die-ser Verstärkung? In einer Kleinigkeit: darin, dass die Re-gierung der vereinigten Staaten ihnen das Eigenthumvon denen Ländereien verbürgte, welche sie denselbenwohlfeil verkauft hatte.

Die Aneignung der Ländereien frommt sogar den

Nieht-Gfundeigcnthümern.

Die nämliche Beobachtung kann man in solchen Län-dern, z. B. der Tartarei, Arabien und mehreren Thei-len Afrika’s, machen, die von nomadischen und umher-shweifenden Horden bevölkert sind, welche sich mit ihrenlleerden kreuzweis überallhin verpflanzen, wo das Graszum Aufschiessen Zeit gehabt hat. Ein Bezirk der Tar-tarei von 10 Quadratmeilen , worauf vier bis fünf Horden _ihren Weidegang halten, mag 400 — 5 oo Knechte oderHirten zählen, welche bei dieser Einerndtungsart derBodenerzeugnisse ihre Beschäftigung finden; während inFrankreich, auf einer gleichgrossen Fläche, z. B. in Br i e*),5 o,ooo grundeigenthumslose Bauern leben, welche sämmt-lich aus ihrer Feldarbeit ein Einkommen beziehen: unge-rechnet dass es, in der nämlichen Provinz, wahrscheinlichnoch weitere 5 o,ooo, ebenfalls feldeigenthumslose, Men-schen gibt, welche sich gleichfalls von den Früchten desBodens ernähren, allein in der Art, dass sie das Manufac-turwesen und den Handel betrieben, und ihre Productegegen die des Landbaues Umtauschen. Für diese letzterenProducenten — die Manufacturisten und die Kaufleute —finden sich nun aber vollends gar keine Stellvertreterbei jenen Jäger- oder Nomaden-Völkern, wo der Bodenkeine ausschliesslichen Eigenthümer hat.

*) Ohngefähr das heutige Departement der Seine und Marne*,nahe bei l’arie. M.

24