Band 
Erster Band.
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410
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Aniunn.

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den Consnmenten der Umgegend und mit den Käufern desbenachbarten Marhtes zu thun*); denn die Agricultur-producte können nicht weit verfahren werden. Zu Concur-renten hat man Leute von wenig gebildetem Schlage, undnoch obendrein von geringen Bedürfnissen: so dass sie sichalso mit geringerem Gewinnste begnügen hünnen. Durchdie Ausdehnung der Unternehmung lässt sich die Schmal-heit des Gewinnstes nicht aufwägen. Ein allzu grosses Gutkann nicht gehörig beaufsichtiget werden; ein Gut vonmittlerem Umfange aber ist, in Bezug auf die Gewinns t-summe, nur ein ziemlich kleines Unternehmungs-Object.

»Niemals, oder wenigstens sehr selten, < sagt GrafTracy**), »sieht man einenMnnn, der Capital und Fleiss»hat, und sein Vermögen zu vergrüssern Lust trägt, sein»Geld auf den Ankauf eines Gutes verwenden, um aus des-»sen Selhstbewirthschaftung fortan und für immer seinen»Lebensberuf zu machen. Wenn er es kauft, so geschieht»es auf Wiederverkauf, oder um daraus dicnöthigen Hülfs-»mittel für eine sonstige Unternehmung zu schöpfen ***),»oder um einen Ilolzhieb darauf zu machen, oder zu irgend»einer anderen Speculation: kurz, so geschieht es in einer»Handels-, und nicht in der Agricultur-Absicht. Im Gegen-»theile sieht man, wie ein Mann, der ein fruchtbares Gut»besitzt, dasselbe verkauft, um den daraus erlösten Ilauf-»schilling auf eine Unternehmung anderer Art, oder auf den»Erwerb irgend einer fetten Pfründe oder Rente zu ver-»wenden: nämlich desshalb, weil die Agricultur, in der»That, nicht der Weg zum Reichthum ist.«

*) Dies leidet freilich eine Ausnahme Hei der Färberriithe, demHopfen, dem Tabak, u. s. w.: welche daher auch, vom badischenHauern, nicht unschicklich , per eminen tiam, „Handelsge-wäcliie“, genannt werden.

**) Ideologie: Bd. IV. S.

'-**) Z. B. Steinkohlen, Torf.

M.