Band 
Erster Band.
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Anhang.

selber schon eine weitere Handarbeit, welche ziemlich kost-spielig ist, weil die Aufseher theurer bezahlt werden als diegemeinen Handarbeiter.

Die Mitwirkung der Herren ist mangelhaft.

Endlich wird man, da denn doch in dem alten Sclave-rei-System alle Kosten in Aufrechnung kommen müssen;ebensow’ohl die durch den Herrn, als die durch dessen Unter-gebene verursachten Kosten: bei dem Pflanzungs-Systeme inden Colonieen überschwengliche Kosten in der Lebensart derPflanzer wahrnehmen. Das Sclaverei - System erheischt, wiebehauptet wird, dass der Weisse von Prunk umgeben sey,und in Sinnlichkeiten schwelge, damit der Neger in Ehr-furcht und in Angst verbleibe. Es bedarf der Pflanzer, fürseine Gattin und seine Kinder, zur Bedienung, eine Mengevon Negern und Negerinnen, die.für die Production nutzlossind. Bei einem gründlichen Ueberschlage der Productions-kosten muss folglich zum Unterhalte der Pflanzarbeits-Negerder noch weit hostbarere Unterhalt der Dienerschafts - Negerbeigeschlagen werden.

Läugnen wir es nicht: es erwächst aus allem dem einheilloses System von Yerderbniss, das den schönsten Ent-wickelungen der Industrie entgegenstrebt. Ein Sclave ist einverderbtes Wesen und sein Herr ist es nicht minder: wederder eine noch der andere kann vollkommen gewerbfleissigwerden, und sie entwürdigen den freien Mann, welcherkeine Sclaven besitzt. Die Arbeit kann da nicht in Ehrenstehen, wo sie eine Brandmarkung ist. Die Unthätigkeitdes Geistes ist, bei den Herren, die Folge von der des Kör-pers: mit der Geisel in der Faust ist man der Verständig-keit enthoben*).

*) Ich kann liier nicht in Einzelnheiten cingehen, welche denverruchten moralischen und politischen Einfluss der Sclaverei be-weisen könnten. Es ist dieser Gegenstand bewunderungswürdig schönabgehandett von Charles Comte, in seinem Traite de legis-1atio n , buch V.