Band 
Erster Band.
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A Sil A I\ o.

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Personen von starker Toleranz für solche Leiden,worunter sie nicht selber seufzen, fugen sich darein mit Leich-tigkeit, und betrachten grausame See-F.xpeditionen und scheuss-liclie Speculationen, gleichwie jene Missverhängnisse, wovondie Weltgeschichte erzählt, als ein Unglück, was nicht zuändern steht, während wir schon dadurch viel daran ändernkönnen, dass wir den Abscheu, welchen sie uns einflössen,vollkräftig aussprechen. Möchten doch diese Herren begrei-fen, dass die Frage, welche uns hier beschäftigt, nicht alleindurch Gründe aus dem Gebiete des Geld-Interesse entschie-den werden könne; sondern dass auch die Gesetze der Ge-rechtigkeit und Menschlichkeit in Mitanschlag kommen müssen!(S. darüber oben die Seite 345.)

Hindernisse der Neger-Freilassung.

Philanthropen, deren Absichten höchst preiswürdig sind,haben es für möglich gehalten, dass die Pflanzer der Antil-len ihren Negern stufenweise die Freiheit schenkten, undihnen dann, entweder taglohn- oder stückweise, Arbeit gäben.Ich habe hierüber viele Schriften und viele Reisende zuRath gezogen, und gestehe, dass dies mir nicht der Auswegzu seyn scheine, worauf eine Erlösung von dem schlechtenCultursysteme der Sclaven-Inseln zu hoffen stünde. (Vergl.oben S. 3440 —

In einem von der africanischen Gesellschaft zu London,Anno i8i5 bekannt gemachten Rerichte liest man (Seite 18 ),dass das stärkste Hemmniss, worauf die Niederlassung vonSierra Leone*) gestossen, jederzeit in der Trägheit der

*) Wo man nämlich die Pflanzung durch bezahlte*) Neger ein-führen wollte. S*

#) Tagelöhner kann man sie nicht nennen: denn sie stellenvielmehr unseren Bauerknechten sehr nahe: indem sie aussereinem (freilich sehr winzigen) Tagelohn, auch eine Wohnstätte, einKleidungsstück, und die Kost (nämlich Reis), vom Pflanzer erhalten.(Nach mündlichem Rerichte meines Freundes Logan: eines briti-schen Kriegsmarine-Arzt es) M.