Band 
Erster Band.
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A B T U. 1. C A P. 1 2. 49^

, Von dem jährlichen Aufwande, welcher aui den «te-ilenden Capitalen erwächst.

Zum Beispiele, wenn man sich von den jährlichenKosten , die aus dem Zinse der auf eine Unternehmung ver-wandten Capitale erwachsen werden, eine erschöpfendeVorstellung schaffen will, muss man sieb nothwendig, vorallen Dingen, einen genauen Begriff von allen Auslagen ge-stalten, welche die Unternehmung erheischen wird; undzw'ar mit den stehenden Capitalen beginnend. Ein sehr voll-ständiger Ueberschlag der Anlagskosten: wie z. B. der Ge-bäude und des Wasserwerkes : ist schlechterdings nothwen-dig ; und dabei muss man die zufälligen Ausgaben, welchevon keiner Menschenklugheit voraussehbar sind, in starkenMitansatz bringen. Auch genügt es nicht, wenn in denProductionskosten-Status der Zins dieses stehenden Capi-tals miteingerechnet wird: man muss noch obendrein dieAbnutzung aller der Gegenstände, woraus es besteht,in Mitanschlag bringen: denn niemals sind sie um ihren'Kosten-Preis wieder verkäuflich.

Capitale, die auf Prunk-Objecte verwandt werden.

Wenn der Unternehmer, oder die Unternehmer, ausserdenjenigen Vorschüssen, welche die Production gebieterischerheischt, einen Theil ihrer Capitale auf Prunk-Artikel ver-wenden , so belasten sie nicht blos die Unternehmung mitZinsen, welche durchaus keine Frucht tragen, sondern sieentziehen diesen Capitaltheil auch einem anderen Anlagplatze,wo dessen Mangel sehr nachtheilig werden kann. Man wirft,in der Regel, den französischen Manufacturisten vor,dass, sie damit beginnen, einen Theil ihrer Capitale aufBauten zu verwenden, die, theils kraft ihrer Verzierungen,theils sogar kraft ihr Dauerhaftigkeit, allzu pomphaft sind.Was würden sie sagen, wenn man sie zwänge, ihre Hand-^arbeiter stärker als mit der gewöhnlichen Arbeitslohn-Taxezu bezahlen? — Sie beladen sich, durch allzu kostspielige