Band 
Erster Band.
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Aiiukg.

die entlegensten Handels-Operationen geleitet werden, ohnedass man je im Fall ist, zwei Werthe unter anderen Um-ständen miteinander zn vergleichen, als wann sie aut'demnämlichen Marktplatze nebeneinander liegen.

Es ist, z. B , ein Kaufmann gesonnen, Stickerei-Waarennach Peru zu senden, um Chinarinde dafür zu beziehen. Erweiss, wieviel von solcher Waare er in Frankreich um 10,000Franken erhalten werde. Diese Vergleichung vom Wertheder Stickerei-Waaren mit dem der Frankenstücke ist leicht:denn in Frankreich liegen beiderlei Werthe einander zur Seite.

Die Stickerei-Waaren gehen ab; sie langen in Amerikaan. Hier werden sie gegen Piaster umgetauscht. Aus Er-fahrung, oder durch die Marktpreis-Listen *), weiss er, wieviele Piaster sie gelten, und wieviel Chinarinde er für diesePiastersumme erhalten werde. Diese sammtlichen Werthekönnen scharf ausgemittelt werden, weil sie einander hartzur Seite liegen. .Sodann denkt er sich dieses Quantum vonChinarinde in Europa angelangt, und weiss, mittelst desMarktpreis-Standes dieser Waare in Europa , dass sie ihm— so wollen wir annehmen — i5,ooo Franken einbringenwerde: d. h. 5ooo Franken mehr als ihm der Ankauf derStickerei-Waaren gekostet hat.

Nichts ist, daneben, für den Kaufmann leichter als derUeberschlag der Kosten vom Transporte der Stickerei-Waaren, der Provisionen für die Verkauf-und Einkauf-Com-missionüre, der Frachtspesen und sonstigen Unkosten, welchedie Chinarinde erheischen wird, bis sie in Frankreich ange-langt ist. Er reducirt, ohne Mühe, alle diese Kosten infranzösisches Geld, nach dem Wechselcurse, und weiss da-durch, dass jene 5ooo Franken, welche seine Operationihm abgeworfen, hinreichen, um sämmtliche Kosten derHandelsproduction, mit Einschluss seines eigenen Gewinn-stes, welcher der Lohn seiner Industrie ist, zu bezahlen.

*' Nach dem Mcrcantil-Ausdrucke: „l’reis-Co u ra 11 1 e n .“ 1 M.