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Buch III. Cap. io.
— derjenige, welcher ihre Productionshosten bazahlf,schlügt ah ; auch wird man bemerken, dass eine, auf einProduct gelegte, Steuer, dessen Totalpreis niemals um denrollen Betrag der Steuer erhöhe. Dazu wäre erforlich, dassdie Gesammt-Nachfrage dieselbe bliebe: was unmöglich ist.Die Steuer fallt mithin, unter solchen Umständen, theilsauf diejenigen Consumenten , welche, trotz der Vertheue-rung, zu consumiren fortfahren; theils auf die Produeen-ten, welche ein minder grosses Productenquantum ver-fertigt, und dasselbe, nach Abzug der Steuer, um derminder lebhaften Nachfrage willen, auch wohlfeiler yer-hauft haben. Der Gewinn der Staatskasse besteht theilsans Dem, was der Consument mehr bezahlt, theils aus demOpfer, welches der Producent, mit einem Theile seinerGewinnste, bringen muss. Es ist die Gewalt des Pulvers,das zugleich auf die Kugel wirkt, die es fortschleudert, undauf die Kanone, die es zurückwirft.
Legt man eine Steuer auf die Tücher, als Consumtions-waare, so nimmt die Consumtion der Wolle ab, und derLandwirth, w’elcher Schaafe aufzieht, sieht dadurch seinEinkommen geschmälert. Er kann sich ja, wird man sagen,auf einen anderen Cuiturzweig verlegen! Allein man mussvoraussetzen, dass, vermöge der Lage und Beschaffenheitseines Bodens , das Aufziehen von Wollvieh gerade dereinträglichste Cuiturzweig für ihn war: denn sonst würdeer ihn nicht vorgezogen haben. Eine Veränderung derCultur ist folglich für ihn eine Einkommensschmälerung.Ausserdem haben aber natürlich auch der Tuchmanufactu-rist, und der Capitalist, welcher seine Fonds in dessen Un-ternehmung geliehen hat, ihren Antheii an der nämlichenSteuer zu tragen.
Nach welcher Proportion der Producent einer Sa-che an der, auf sie gelegten, Consumtionssleuer
mittra gen muss.
Jeder einzelne Producent trägt zu einer Consumtions-steuer gerade nur nach Verhältniss seines Antheils an derProduction der besteuerten Sache bei. Ein Grundeigcn-thümer, welcher in seinem Garten eine Grube mit Porzel-