2o8 Ani.eiien. Aneeuen des Staats.
ment dieses Bedürfnis* nicht, so gibt er sich nicht dieMühe, zu produciren: weder um unmittelbar seine eige-nen Producte zu consumiren, noch um diese seineeigenen P rnducte zum Einkäufe von anderen zu ver-wenden ; und so ist es abermals der Mangel an seinerProduction, was denjenigen Producten, welche manihm anbietet, den Absatz entzieht.
Der Mangel an Production, und folglich an Ab-satzwegen, lührt oft daher, dass die Productio n,durch übertriebene Steuern oder eine unvollkommeneIndustrie, zu kostspielig geworden ist; oft aber rührter von einer unüberwültigbaren Macht her, wogegen keinAufkommen möglich ist. Wann, z. 13., die F.rndte fehl-schlägt, so finden die Producte der Manufacturenschlechten Vertrieb: weil ein Theil des Erzeugnisses derManufacturen mittelst des Ertrages der Erndte ein-gekauft wird.
Abi.euen. Dies ist der, Act, wodurch der Entlehner vomDarleiher die Benutzung eines Werth es abgetretenerhält. Das Anlehen setzt die Rückerstattung des ent-lehnten Werthes voraus: es sey nun auf ein Mal, oderin bestimmten Terminen: wie beim Anlehen auf Leib-renten.
Die entlehnte Sache ist der Werth, und nicht dieWaare (z. B. namentlich nicht das Geld), unter derenForm sich dieser Werth, im Augenblicke des Entlehnens,befand. Es ist folglich nicht der Ueberfluss einer sol-chen Waare, z. B. des Geldes, was die Anlehcn er-leichtert: sondern die Reichlichkeit der, zum Ausleihen,bereit liegenden Werth e: derer W T e rth e, welche zudiesem Zwecke im Umlaufe sind. (Siehe Aufhäu-fu ng, Capital.)
Ani.ehkn 'des Staats. Dies sind Werthe, welche eineRegierung im Namen der, durch sie repräsentirten, Staats-gesellschaft entlehnt.
* Die, solchergestalt entlehnten, Werthe sind Ca-
pital e: Früchte der Aufhäufungen von Privatleu-ten. Wird der Betrag solcher Anlehcn, wie gewöhnlich,