Band 
Dritter Band.
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A ji t u. I. G a r. 7.

und wo der Despotismus, im Interesse des Landes haride'nd,— weil dasselbe auch das seinigo war,— Hindernisse über-winden konnte, die später vielleicht umibersteiglich gewe-sen wären *)■

Die aufcrlcgtcn Lasten dürfen nicht überall gleichs e y n.

Wenn das Publikum, seines eigenen Vortheils wegen,die Privatleute, bei deren Kanal - Bau , unterstützenmuss, so ist damit nicht gesagt, dass alle Theile des Lan-des gleichviel dazu beitragen sollen. Die westlichenProvinzen Frankreichs würden sicherlich wenig Nutzenvon dem Seiten-Kanäl der Rhone ziehen. Herr II u m b I o t-Gnnte hat, in einer an die Deputirten Kammer gehaltenenRede, sehi- sinnig bemerkt, dass dreierlei Klassen von Ilfir-gern an den Yorlhcilen eines Kanals Theil nehmen: näm-lich Diejenigen, welche einen Zoll davon erheben weiden ;Diejenigen, welche Grundstücke und Industrie ■ Anstaltenbesitzen, auf deren Producte der Kanal voitheilhal't ein-wirken kann; und endlich der Staat, dessen Handel, In-dustrie und . Gesammteinkommen er verstärkt: worunteralle Gons u menten begriffen stehen, welche die Pro-ducte ihres Uedorfs wohlfeiler erhalten. Herr Humblot-C o n t e schlägt sonach vor, den Unternehmern nur die Er-hebung eines massigen Wasserzolles zu gestatten ; undden Ueberrest ihres Aufwandes zum Theil durch die Staats-kasse , zum Theil aber auch durch eine Reisteuer jenerP'ezirhe zu decken, welche der Kanal durchziehen soll.Man wurde, wie billig, die Unternehmung derjenigenActiengesellsehafft überlassen, welche sich mit dem ge-•’i n g s t e n Zoll , und der kleinsten Beisteuer von Sei-ten des Publikums, begnügte.

") Dieses Hindernis*: — die allzu grosse Kostspieligkeit derHäu, e r, welche niedergerissen werüeo müssten, ist es, was, ingrossen, aber alten, Handelsstädten, wie Paris, Wien, Ham-burg, oder gar die Ci ty von London, die Lichtung der S tras-‘eu verbietet. Vergleiche den Bd. 11, S. 5 1 7- M.-