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Dritter Band.
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Abth II. C \ p. 2.

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Wahren Interessen Frankreichs vertretende, Körperschaftdessen Kriegen und Verfolgungen Schranken setzen können,

*0 wäre Frankreich nicht in die Verachtung und das Elendgerathen, welche das Ende dieser theatralischen Regierunghezeichneten; und dem Könige selber wären viele Demü-tigungen erspart worden. Hätte der stumme »gesetzge-bende Körper« Bonaparte’s die Unterhaltsmittel fürdessen Beamte und dessen Heere geradezu verweigert, sobatte Dieser jene riesenhaften und unsinnigen Unterneh-mungen nicht ausgeheckt, welche ihn gestürzt haben.Aber die Mitglieder des sogenannten »gesetzgebendenKörpers« waren von ihm selber ernannt!

Die Uebei, worunter die Völker schmachten, sind

selbstverschuldete.

Mit Ausnahme der natürlichen Landplagen, welcheglücklicherweise selten und vorübergehend sind, erleidendie Völker kaum andere als selbstverschuldete Ucbel. Zuderen Vorbeugung dient nicht die weichliche Nachgiebig-keit ; sondern die Einsicht und die Festigkeit. Wenn ge-fällige Minister die Kunst verstehen, eine ungebühr-liche Ausgabe an andere nützliche Ausgaben zu knü-pfen, so kann man ohne Gefahr das Ganze verweigern, bisdie Minister diese letzteren ohne alles Anhängsel Vorschlä-gen. Sie werden nicht säumen, diesen Wink zu befolgen;denn es liegt noch mehr in ihrem Interesse, als in demder Nation, ein Budget vorzulegen, welches genehmigtZu werden verdient. Die Nation lebt durch sich selber,— nämlich von ihren Erzeugnissen; die öffentlichenKe amten leben aber blos vom Budget.

Grosse Budgets verjagen die Unterlhanen i»* Aus-land.

Verthuerische Regierungen, vorzüglich die von Eng-end, sind von noch einer andern Gefahr bedroht: näm-lich von der Entweichung ihrer Unterthanen. Der Preisder Lebensbedürfnisse wird in Ländern, wo die Regierungallzu starken Aufwand macht, sehr theuer; man lebt da-«elbst unbehaglich; mit einem Einkommen von 12,000 Fran-