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Dritter Band.
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Abth. IV. C i p. 1.

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eine bleibende Tbatsache, die unter gleichen Umstän-den immer vorkömmt, immer dieselben Ursachen und Wir-kungen hat, wenn sie nicht durch zufällige Umstände ge-stört wird , die aber an sich selber lseine neuen Erschei-nungen darbietet. Sie ist bekannt, weil sie ein für alle-mal gründlich bewiesen worden ist: so dass sie keiner wei-teren Bestätigung in den Zeitschriften der Heilkunde be-darf. Mit Thatsachen dieser Art hat es auch die National-ökonomie zu thun. Wenngleich das Geld bei den meisten 1Tauschen benutzt wird, lasst sich doch nach weisen, dassalle Käufe und Verkäufe auf Umtausehungen in Naturahinauslaufen, und dass die Producte im Grunde nicht mitGeld, sondern mit anderen Prod.ucten, erkauft wer-den. Diese Thatsache, wenngleich ebenso bleibend und nichtminder erwiesen, als die vorhergehende, eignet sich den-noch sowenig als diese zur Aufnahme in eine Statistik.Sie ist eine nothwen'dige Folge von der Natur der Dinge,und nicht von einem Zusammentreffen zufälliger Umstände.Spricht man davon in einer Statistik, so geschieht es nicht,um dieselbe zu verkünden: denn sie ist ja bereitsbekannt; sondern nur beiläufig, um dem Lesereine Thatsache zu vergegenwärtigen, deren Yorhandenseynnicht erst durch neue Beobachtungen erwiesen worden ist,

Tliatsachen, welche der Statistik zur Grundlage

d i e n e 11.

Daher die Verschiedenheiten, welche diese beidenWissenschaften charakterisiren: jene (die Nationalökono-mie) gehört zu allen Zeiten allen Ländern an; diese(die Statistik) lehrt keine allgemeinen Wahrheiten, undkeschuinkt sich auf die Ausmittelung der Erscheinungen,sowie sie hintereinander hervortreten. Dein Ausdrucke'Statistik muss man immer die Worte: von dem unddem Ort und der und der Zeit beifügen; man kannnicht schlechthin sagen, dieses oder jenes Werk sey einLehrbuch der Statistik: denn die Statistik vonmorgen,, vom nächsten Jahre, existirt noch nicht.Dagegen ist der Ausdruck ganz richtig: dieses oder jenes

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