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schlagen werden, Znweilen bedient man sich der unmittel-baren Beobachtung: wie in dem Falle, wo man, um dieBevölkerung eines Ortes auszumitteln, eine Zählung der Ein-wohner vornimmt; oder wenn man, um die Glüsse derEin-uod Ausfuhr zu bestimmen, die Zollregister zu Rathe zieht.Zuweilen sucht man die Wahrheit mit Hülfe der poli-tischen Arithmetik zu erforschen: d. h. man geht voneinigen bekannten Grossen aus, um, mittelst der lnductinn,zu Resultaten zu gelangen, die sich nicht unmittelbarfinden lassen. Sn berechnet man z B. die Bevölkerungeiner Stadt, weil die unmittelbare Zahlung manchen Schwie-rigkeiten unterliegt, nach der Zahl der Häuser: indemfür jedes Haus eine gewisse Anzahl von Bewohnern unter-stellt. Aus der Quantität der Lebensmittel, die dem franzö-sischen Soldaten täglich gereicht wird, ferner aus dem Um-stande, dass der fünfte Theil der Bevölkerung weniger als10 Jahre alt ist, und dass eine Frau und zwei Kinder eben-soviel verzehren als ein erwachsener Mann, hat Lagrangeauf die jährliche Consumtion von ganz Frankreich ge-schlossen.
Eine sichere Basis ist in derselben die Hauptsache.
Man sieht, dass in der politischen Arithmetik, wie inder Statistik, Alles von der Zuverlässigkeit der Basis ab-hängt. Ein grosses Sparrwerk von Ziffern kann keineWahrheit begründen. Geht man von einer mangelhaftenBeobachtung aus, so helfen die Multiplicationen und Divi-sionen zu nichts; statt sich der Wahrheit zu nähern,kömmt der Rechner immer mehr von derselben ab. Willman die Volksmenge aus der Zahl der Häuser finden, sokann man sich, bei einer Bevölkerung von 20 Millionen,um to Millionen verrechnen, jenachdem man auf ein Haus5 Individuen rechnet oder 10. Solcher Rechnungsansätzesollte man sich, wie mir dünkt, nur dann bedienen, wenndurchaus kein anderes, einfacheres Mittel der Wahrheits-erforschung zu Gebote steht. Um meinen Lesern einen un-gefähren Begriff von dem Reichthume zu gehen, der von