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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Geschichte der Dynamik.

sammengeselztea Pendel. Bei diesem letzten Pendel schwingtjeder der materiellen Punete, aus welchem das System besteht,offenbar nicht so, als ob er allein da wäre, sondern diesePunete hindern und stören sich gegenseitig in ihren Bewegun-gen. Die der Axe nähern Punete verlieren einen Theil ihrernatürlichen Bewegung, und theilen sie den entferntem Punctenmit. Es giebt also hier unter den einzelnen Puncten des Sy-stems verloren gegangene und neu gewonnene Bewegungen.Wie es sich aber auch mit diesem Gewinn und Verlust dereinzelnen Punete verhalten mag, so mufs es doch in dem gan-zen Systeme irgend einen Punct geben, der durch alle anderePunete weder Gewinn noch Verlust erhält, d. h. einen so be-schaffenen Punct, der um jene Axe, wenn er an sie durcheinen schwerlosen Faden befestigt wäre, so oscilliren würde,als wenn er ganz allein da wäre, als ob alle anderen Punetedes Systemes entweder gar nicht existirten oder auch, als obsie alle in diesem einen Punete vereinigt wären. Den so be-schaffenen Punct nennt man den Mitlelpunct des Schwunges ,und es ist offenbar, dafs man jene die einzelnen Punete ver-bindenden Stangen so klein, als man will, also auch unend-lich klein, annehmen kann, dafs es also auch in jedem Syste-me von körperlichen Puncten, und daher auch in jedem soli-den Körper von irgend einer Gestalt einen solchen Mittelpunctdes Schwunges geben müsse, den zu finden eben die Aufgabeist, um die es sich hier handelt.

Der bekannte Geometer Mehsexne, ein Franciscaner-mönch in Frankreich (geb. 1588) gest. 1648), der sich auchdurch seine Untersuchungen über die Cycloide berühmt ge-macht hat, war der erste, der die Frage von dem Mittelpunctedes Schwunges anregte. Er gab den Geometern seiner Zeit,wie eg damals Sitte war, durch öffentliche Blätter das Pro-blem, die Gröfse eines Körpers von irgend einer Gestalt zufinden, der ia einem seiner Punete aufgehängt, seine Schwin-gungen in derselben Zeit vollendet, wie ein einfaches Pendelvon gegebener Länge. Dkscautes suchte eine Auflösung die-ses Problems zu geben. Er kam darüber mit Robkhvai, ineinen Streit, der die Auflösung des Descahtes nicht alsrichtig anerkannte, und wohl den Weg zeigte, den man gehnsoll, um zu dem gewünschten Ziele zu kommen, aber diesenWeg selbst nicht ging, ohne Zweifel, weil die Analysis jener