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M e e r.
suchte diese gemeinschaftlich mit Destretz. Die erhaltenenResultate zeigen einige Abweichungen von einander, worausGay-Lüssac folgert, dafs unter etwa 10° N. B. ein Mini-mum des spec, Gewichts statt finde, welches unter 24° S. B.und 35° N. B. einander gleich sey; allein dieses stimmt mitallen übrigen Messungen nicht überein, und Gay-Lüssac fol-gert daher aus einer Vergleichung mit vielen andern Bestim-mungen, dafs der Salzgehalt aller zusammenhängenden grofsenMeere gleich sey; auch überzeugten ihn eigends deswegenangestellte Versuche, dafs selbst gesättigte Salzsolutionen inlangen Röhren ruhig stehend unten nicht concentrirter wer-den, woraus dann folgt, dafs um so mehr bei dem nicht sa-turirten Seewasser die Tiefe keinen Einflufs auf die Dichtisr-keit hat.
19) Der Salzgehalt des Meeres bedingt dessen specifischesGewicht, welches der Menge der darin | aufgelösten festen Be-standtheile proportional wächst. Im Mittel wird dasselbe vonMeissner 1 = 1,026 angegeben, allein dieses ist zu gering,hauptsächlich wenn man es, wie billig, auf 0° C. reducirt.Soll dieses geschehn, so mufs das Gesetz der Ausdehnungdurch Wärme für Seewasser bekannt seyn, welches ich jedochmit hinlänglicher Genauigkeit aufgefunden zu haben glaube 2 .Hiernach sind die folgenden Bestimmungen auf 0° C, so weitdie Angaben dieses erlaubten, reducirt.
Wenn man die ältern Wägungen des Meerwassers wegennicht genügender Genauigkeit übergeht, so ist diejenige Reihe,welche Marcet 3 über das Wasser der verschiedensten Meeremitgetheilt hat, auf jeden Fall von gröfstem Umfange. Lei-der ist dabei die Temperatur nicht angegeben. Wenn manaber berücksichtigt, dafs die Abhandlung hierüber am 20stenMai 1819 in der Kön. Soc. zu London vorgelesen wurde, dieWägungen daher im Winter in einem ohne Zweifel geheiztenZimmer gemacht worden sind, so dürfte eine Wärme von 18°C. von der Wahrheit nicht sehr entfernt liegen. Marcet bediente