Band 
Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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1825
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Geschichte derselben.

1825

liehe Meteorologie zu verfassen, enthalten seine in verschie-denen Zeitschriften zerstreuten Briefe und die Berichte seinerausgedehnten Reise so zahlreiche und genaue Beobachtungen,daneben eine Zusammenstellung der verschiedenen Gestalten,unter denen sich die nämlichen meteorologischen Phänomenein andern Himmelsstrichen zeigen, und insbesondere so tiefeBlicke in die Ursachen und Gesetze, welche dieselben erzeu-gen und modificiren, dafs nicht blofs dieses Beispiel zur Nach-ahmung reizen, sondern auch der reiche Schatz von Thatsa-chen den Physikern eine sichere Grundlage ihrer Forschungengeben mufste. Auch Leoe. v. Buch erkannte mit eindringen-dem Scharfblicke in den reichhaltigen vorhandenen, namentlichvon Ghonau hinterlassenen Beobachtungen mehrere der Ge-aetze, welche aller anscheinenden Regellosigkeit ungeachtetdie Witterungsphänomene befolgen und die sich daher ausihnen entwickeln lassen. War einmal durch beide hochver-diente Gelehrte der richtige Weg gezeigt, wie man beobach-ten und aus den erhaltenen Resultaten die richtigen Gesetzeauflinden mufs, so folgten viele der vorgezeichneten richtigenBahn. Alle diese einzeln zu nennen würde zweckwidrig seynund ich begnüge mich daher nur wenige namhaft zu machen,deren Verdienste anerkannt sind. Dahin gehören, ihrer gegen-seitigen Zwistigkeiten ungeachtet, Sciiouw und Dove; auchverdient der emsige, leider zu früh verstorbene Schübler ge-nannt zu werden, hauptsächlich aber Kamtz, welcher in sei-ner ausführlichen, leider noch unvollendeten Meteorologie 1gezeigt hat, auf welche Weise diese Wissenschaft behandeltwerden mufs, wenn man Reichthum mit Gründlichkeit, Kürzedes Ausdrucks mit Fülle von Thatsachen und Gedanken ver-einigen will. Hoffentlich wird dieses gelehrte Werk allen Af-tergeburten der Halbwisserei, welche statt tief eindringenderGelehrsamkeit trügliche Lüftgebilde der aufgeregten Phantasiegeben, für immer einen kräftigen Damm entgegenstellen.

7) Dafs der Gang der Witterung gewisse regelmäfsige Ab-wechselungen befolge, dieses geht sehr bald aus selbst ober-flächlichen, wenn nur anhaltenden Beobachtungen hervor. Hier-für sprechen unter andern die periodischen Regen und Winde

1 Lehrbuch der Meteorologie. 1. Bd. Halle 1831. II Bd. ebend.1832. III. Bd. 1836. 8.

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