Geschichte derselben.
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täglichen Barometerstand, das Maximum und Minimum derTemperatur, eine einzige Psychrometerbeobachtung, die mitt-lere Windrichtung, den allgemeinen Charakter des Himmelsund eine kurze Andeutung ausgezeichneter Phänomene be-schränken mufsten. Es schien uns dabei nur dadurch mög-lich, das allgemeine Interesse fortdauernd zu fesseln, wenn essich erzwingen liefs, die jedesmaligen monatlichen Beobach-tungen schon im nächsten Monate nachher drucken zu lassen,utn die Hefte im zweiten Monate zu versenden, wobei sich-von selbst verstand, dafs eine, ausbleibende Tabelle späternachgeliefert werden mufste. Aufser diesen 24 Tabellen solltedann jedes Heft noch die wichtigsten meteorologischen Er-scheinungen nicht blofs aus ebendiesen, sondern auch ausandern Orten enthalten , die wir namentlich aus den nordame-ricanischen Zeitungen zu entnehmen hofften, insofern ein fürdiesen Zweck einzurichtender Briefwechsel nicht ausreichenwürde; auch hofften wir mit Grunde, durch die liberale Un-terstützung der gTofsbritannischen Admiralität die meteorologi-schen Register benutzen zu können, welche die englischenOstindienfahrer zu führen gehalten sind.
Dieser Plan hat allerdings etwas Riesenhaftes, allein essind der Wissenschaft wegen bereits gröfsere entworfen undwirklich ausgeführt Worden, z. B. die Gradmessungen, Pendel-beobachtungen und Entdeckungsreisen, und nur auf diesem Wegekönnte die Meteorologie zu einer festen Basis gelangen, wenneine solche reichhaltige Fundgrube von Thatsachen eröffnetund es etwa 10 bis 20 Jahre nach einander dem wissenschaft-lichen Publicum im Grofsen möglich gemacht würde, ihre ei-genen Beobachtungen , so lange sie noch im frischen Anden-ken sind, mit denen aus weit entlegenen Orten vergleichbarzusammenzustellen. Der Sachverständige bedarf hierfür keinesBeweises, denn es ist sicher ausgemacht, dafs die Ursachenund Bedingungen, mindestens der ungewöhnlichen meteorolo-gischen Erscheinungen, meistens in gröfseren Entfernungen zusuchen sind, als man in der Regel erwartet, wie denn unterandern namentlich Brandes nachgewiesen hat, dafs die Ursa-chen der Stürme im westlichen Europa gröfstentheils im at-lantischen Ocean liegen. Zum Gelingen eines solchen Unter-nehmens genügt jedoch die gewissenhafte Anstrengung und derausdauernde Fleifs einiger hierfür sich vereinigender sachkun-