1834
Meteorologie.
diger Männer nicht, ja selbst die thätige Unterstützung der ge-lehrten Gesellschaften in den verschiedenen Staaten reicht hier-zu nicht hin, aber eine nicht blofs entscheidende, sondernselbst gegen alle mögliche Wechselfälle sichernde Hülfe-könntedasselbe erhalten , wenn die erhabenen Regierungen auch die-sem wissenschaftlichen Zweige ihren vielvermögenden Schutzangedeihen Helsen und alles, was für diese Zeitschrift an dieRedactoren derselben gesandt oder von ihnen (zur Verhütungvon Missbrauch sous Lande) abgeschickt würde, portofrei undschnell durch die gewöhnlichen Posten versenden liefsen; denneben die Schnelligkeit der aus der Ferne erhaltenen Nachrich-ten würde die Meteorologen in den verschiedenen Ländern an-treiben , in der Einsendung ihrer genau und gewissenhaft ge-machten Beobachtungen nicht säumig zu seyn. Die Zeit wirdlehren, ob die durch wechselseitige Handelsverbindungen be-reits so innig vereinten Völker sich zur Unterstützung einessolchen, den allgemeinen Frieden fordernden und in gewisserHinsicht auch befördernden Unternehmens künftig einmal ver-einigen werden.
II. Meteorologische Werkzeuge, nebst derPrüfung ihrer Güte und der Methoden,sie zu beobachten.
Die gangbaren meteorologischen Apparate 1 können in ver-schiedener Ordnung zusammengestellt werden, je nachdem mansie entweder nach ihrer Wichtigkeit oder nach der Ueberein-stimmung der mit ihnen anzustellenden Messungen, unter ein-ander ordnet. Eine Regel ist hierüber nicht festgesetzt, jedochpflegt man sie gewöhnlich ihrer Wichtigkeit nach auf einan-der folgen zu lassen und diesemnach das Barometer, das Ther-mometer und das Hygrometer voranzustellen. In Gemafsheitder alphabetischen Anordnung unsers Werkes dürfte es am
1 Man kann deren mehr oder weniger beobachten. Lejlie inEdinb. New Fhil. Journ. N. III. p. 141. rechuet dazu das Barometer,Thermometer, Hygrometer, Atmometer, Regenmafs, Drosometer,Anemometer, Fhotometer, Aethrioskop, Kyanometer und Elektrome-ter ; allein die letztem von diesen werden selten überhaupt und aufjeden Kali nicht regelmäßig beobachtet.