1841
Apparate Barometer.
«liegen (wohl vorteilhaft vorher mit aufgeklebtem weichem Le-der ausgekleideten) Ausschnitten r und i vermittelst aufge-schraubter Haken und zwischengelegten Papiers festgehalten,die gröfsere Röhre von 14,5 Lin. Weite durfte unten nichtauf einer Unterlage ruhn, weil an solchen Körpern leicht Luft-blasen aufsteigen, es wurde daher an der geeigneten StellePapier übergeleimf und über dieses eine inwendig rauh ge-machte, aus zwei Hälften bestehende, messingne Hülse, inderen Rauheiten sich das noch nasse Papier drückte, mittelstSchrauben angezogen , deren hervorstehende Ränder die Röhreauf dem Zwischenstücke bei R so schwebend erhalten, dafs ihreMündung einen Zoll vom Roden des Gefäfses PQ entferntbleibt. Aufserdem dienen zum Festhalten derselben in denzwei halbkreisförmigen Ausschnitten oben und unten noch zweimessingne Ränder, die mittelst der Schrauben s, s angezogenwerden.
Zum Messen der absoluten Länge der Quecksilbersäuledient eine eigene mikroskopische Vorrichtung. Auf dem 16,75Zoll langen, 10 Lin. weiten hohlen messingnen Cylinder LMFig.ist die Scale aufgetragen. Aus diesem laufen oben und un-ten die eisernen Axen m und Mhl aus, wovon die erster*cylindrisch und blols oben etwas konisch ist, die letztere hatbei h einen Absatz und unten eine stählerne Spitze 1, welchebei jeder Beobachtung mit der Oberfläche des Quecksilbers imGefäfse zur Berührung gebracht wird. Sie ist bei k mit einermessingnen Hülse angeschraubt, die durch eine andere Schrau-be fest angezogen wird. Innerhalb der Röhre LM sind zweiandere durch eine gezahnte Stange verschiebbare, deren oberedas kleine, in der Axe der LM bewegliche, zusammenge-setzte Mikroskop Nq trägt. Auf dem Stücke, welches diesesMikroskop trägt, befindet sich der Nonius, mittelst dessen dieLinie in 100 Theile getheilt ist und welcher durch das Ge-triebe bei O bewegt wird. Der cylindrische Theil m der Axepafst genau in die Oeffnungg des messingnen Bandes ä b’, aufdem untern Bande ab sitzt ein kurzer hohler Cylinder cd, in Fig.welchen ein anderer fg eingeschraubt ist, durch dessen Oeff-^*’nung die Axe h nach dem Abschrauben der Spitze kl gestecktwerden kann. Man übersieht bald, dafs hiernach die Axe mkmit den Axen der Barometerröhren parallel läuft und mit dergeometrischen Axe eines Cylinders zusanrmehfällf, in desäen
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