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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Apparate. Barometer-

Schrauben so lange richtet, bis das Senkel die verticale Rich-tung der Röhre anzeigt. Auf diese Weise kann das Barome-ter nach allen Seiten gedreht, zugleich auch aus der unterenPfanne gehoben werden , um es gegen den Horizont zu nei-gen und sich von der Abwesenheit der Luft über dem Queck-silber im langem Schenkel zu überzeugen. Auch dieses Baro-meter, ebenso wie dasBohnenberger’sche, ist so empfindlich, dafsdie feinen Oscillationen, selbst bei blofsem starkem Luftzugeim Zimmer, nie aufhören, was dann, aufser der Gröfse derOberfläche, die Beobachtungen bei beiden ausnehmend er-schwert. Bei diesen Heberbarometern, deren Vortrefflichkeitgewifs nicht in Abrede zu stellen ist und bei denen die Schön-heit der Ausführung allgemeinen Beifall und Bewunderung fin-det, bleibt immer noch der Zweifel übrig, ob auch bei die-ser Weite der Röhre die Capillarität in dem der freien Luftausgesetzten Schenkel auf gleiche Weise verschwindet, als indem luftleeren, von welchem allein Bounenrergzr redet;aufserdem aber kommt noch eine Frage über den individuellenEinflufs des Glases in Betrachtung, welcher die Heberbaro-meter überhaupt in einem stärkeren Grade treffen würde undwovon weiter unten die Rede seyn wird.

19) Barometerbeobachtungen zur Ausmittelung der Ge-setze, denen der veränderliche Luftdruck unterworfen ist, wer-den so häufig angestellt, dafs es sich wohl der Mühe lohnt,über die Art der Barometer, die man hierzu wählen mufs,einige Worte zu sagen. Sollen diese Beobachtungen blofs da-zu dienen, um den Gang der Witterung zu beachten und mitgenäherter Wahrscheinlichkeit vorauszusagen, so genügen ge-wöhnliche Flaschenbarometer, die sich ohnehin leicht trans-portiren lassen; besser ist es jedoch und nicht kostbarer, nachder Methode von Placidus Heinrich, ausgekochte 2 bis 2,5Lin. weite Röhren in ein Glas mit Quecksilber zu senken,beide auf einem geeigneten Brete zu befestigen, das Gefäfsmit einem Pappdeckel gegen Staub zu sichern und auf demBrete entweder eine papierne Scale hinter der Röhre oder zurSeite derselben eine messingne mit einem Nonius zu befesti-gen. Hierbei wird jedoch vorausgesetzt, dafs das einmal auf-gehängte Barometer, wenigstens der Regel nach, an seinerStelle stets bleibe. Sollen die Beobachtungen genauer seynund zur Vergleichung mit andern, etwa wegen Höhenbestim-