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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Meteorologie.

gen seytv mufste 1 . Uebrigens war das Barometer im höchstenGrade empfindlich, oscillirte beständig und führte zu dem wich-tigen Resultate, dafs die regelmäßigen täglichen Oscillationendenen des Normalbarometers von 0,5 Z. Weite um eine Stundevorauseilten, während dieses vor einem gewöhnlichen Baro-meter von 0,15 Z. Weite um ein gleiches Zeitintervall vorauswar. Daniell folgert hieraus, dafs Unterschiede in den Be-stimmungen dieser Perioden auf der verschiedenen Empfind-lichkeit der gebrauchten Barometer beruhn, was im Allgemei-nen wohl keinem Zweifel unterliegt, wenn gleich der in run-der Zahl angegebene Unterschied wohl noch einer genauerenBestimmung bedürfte. Ein minder kostbares, aus blechenenund gläsernen Röhren zusammengesetztes, oben durch einenHahn verschlossenes und von oben vermittelst eines Trichterszu füllendes Wasserbarometer habe ich im physikalischen Hör-saale zu Edinburg gesehh; vielleicht giebt es deren noch an-dere , allein sie können aus leicht begreiflichen Gründen dasQuecksilberbarometer nicht ersetzen.

24) In einem eigenen Artikel 2 ist das Differentialbaro-meter beschrieben und durch v. Horner wegen seiner Dauer-haftigkeit als das einzige Werkzeug empfohlen worden, dessen mansich beim Erklimmen der steilsten Felsenspitzen ohne Gefahrdes Zerbrechens bedienen kann. Brandes 3 dagegen bemerkt,dafs es bei erforderlichen genauen Messungen das eigentlicheBarometer nicht ersetzen könne und nur für minder genaueeinige Bequemlichkeit gewähre. Seitdem habe ich mich mitdiesem Apparate näher bekannt gemacht und kann daher Fol-gendes darüber angeben. Zuvörderst habe ich dem Instru-mente eine bequemere Einrichtung gegeben. Beide Röhren be-finden sich auf der durch Kork angeprefsten, selbst auf einemhölzernen Halbcylinder ruhenden Scale in einer messingnenRöhre, welche nur in der Mitte ganz verschlossen, oben abervon einer andern, bis zur Hälfte weggeschnittenen äufsern Röhreumgeben ist, unten dagegen sind einander gegenüberstehend

1 Die Luft war vermuthlich aus dem Wasser entbunden, dennein Wasserhammer muls 6 bis 12 Stunden anhaltend ausgekocht wer-den, wenn das Wasser ganz luftleer seyn und bleiben soll.

2 S. Arti Differentialbarometer. Bd. II. S. 526.

3 S. Art. Hiihenmettung. Bd. V. S. 326.