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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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1946

Meteorologie.

ständigen, da durch zahlreiche Beobachtungen und Untersu-chungen der Meteorologen die Menge der vprhandenen Tliat-sachen ausnehmend vermehrt worden ist, ur& insbesondere hatKabitz 1 einen so reichen Schatz hiervon gesammelt und ge-ordnet, dafs es für jede künftige Untersuchung dieses Gegen-standes an Material nicht fehleo kann.. Zur Vermeidung zugrofser Ausführlichkeit und um die Uebersicht zu erleichternwerde ich mich jedoch begnügen, nur die Hauptsachen hiermitzutheilen.

Bei den unregelmäfsigen Schwankungen des Barometerskommt zuerst die absolute Gröfse derselben in Betrachtung oderder Unterschied zwischen dem höchsten und niedrigsten Ba-rometerstände, welcher, wenn auch nur ausnahmsweise undwährend einer langem Zeit, an irgend einem Orte vorkommt.Allerdings bemerkt Kämtz mit Recht, dafs diese Differenz, dievon den älteren Meteorologen fast ausschliefslich angemerktwurde, zur Begründung eines allgemeinen Gesetzes von ge-ringem Nutzen sey , was schon daraus hervorgeht, dafs dieabsoluten Maxima und Minima nicht alle Jahre gleich sind,sondern als einzelne Anomalieen oft mehrere Jahre aus einan-der liegen, ohne dafs sich bestimmen läfst, wie grofs der zuihrer Auffindung erforderliche Zeitraum seyn müsse; allein esgewährt dennoch ein nicht geringes Interesse, eben bei diesenseltenen Abweichungen vom gewöhnlichen Gange, zu wissen,ob die beobachtete Gröfse die früher an demselben Orte odereinem andern etwa unter gleicher Breite liegenden bereits wahr-genommene übersteigt, und ich will daher einige mir zufälligvorgekommene Bestimmungen dieser Art der Kürze wegen so-gleich nach den Breitengraden geordnet neben einander stel-len, da sich schon in voraus erwarten läfst, dafs die Unter-schiede der Tolhöhen auch hierauf ihren Einflufs äufsern. DieAngaben der folgenden Tabelle sind an sich klar, aufser dieder vierten Columne, wofür bemerkt werden mufs, dafs diedarin angegebene Zeit diejenige bezeichnet, während welcherdie Beobachtungen angestellt wurden, aus denen das Maxi-mum und Minimum entnommen ist.

1 Meteorologie, Th. II. S. 295 ff.