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Meteorstein.
ln dem sibirischen Eisen, welches Childrei* blof« auf diebeiden Hauptbestandteile versuchte, fand er 90*7 Eisen und9,3 Nickel; Faraday und Stodart stellten eine ähnlicheVerbindung künstlich dar; A. Wehrle 2 endlich folgert ausseinen Analysen der Meteoreisenmassen von Agram , Elbogen ,dem Cap und Lenarto, dafs alle blofs aus Eisen mit Nickelund Kobalt bestehn und dafs die beiden letzteren Metall« nacheinem unter sich beständigen Mengenverhältnis darin vorhan-den sind.
In den Höhlungen der sibirischen Eisenmasse findet sichOlivin in Menge, und man betrachtet daher die Anwesenheitdieses Körpers als einen Beweis des meteorischen Ursprungsanderer aufgefundener Massen von gediegenem Eisen, da saehiernach nicht füglich das Erzeugnifs eines Echmelzprocessesin irgend einem frühem Hüttenwerke seyn können. Stuo-meyer 3 hat diesen Olivin analysirt und gefunden, dafs er aus38,48 Kieselerde; 48,42 Talkerde; 11,19 Eisenoxydul; 0,34Manganoxyd; 0,18 Thon besteht, mithin dem gewöhnlichenOlivin und Chrysolith gleichkommt, mit dem Unterschiede,dafs das Eisen in gröfserer Menge io ihm vorhanden ist, Ni-ckel dagegen fehlt. In dem Olivin der Eisenmasse yon Otum,!po fand derselbe 38,25 Kieselerde; 49,68 Talkerde ; 11,75 Ei-senoxydul ; 0,1 I Manganoxyd , in der Eisenmasse von Grim-ma 4 fand er 61,8 Kieselerde; .25,83 Talkerde; 9,12 Eisen-oxydul; 9,31 Manganoxyd und 0,33 Chromoxyd.
1‘2) Bei weitem die gründlichste und umfassendste Unter-suchung der Zusammensetzung und der Bestandteile der me-teorischen Mineral-Erzeugnisse hat Berzeliüs® nach verschie-denen einzelnen eigenen Vorarbeiten hauptsächlich in der Ab-sicht ängestellt, um hieraus einige Entscheidungsgriinde überihren Ursprung zu entnehmen. Die nächste Veranlassung gab
1 Journ. of the Royal Inst. T. IX. G. LXVI. 18?.
2 Zeitschrift für I’hyiik und verwandle Wisteneohaften. Th. IIf.
8 . 222 .
8 Edinburgh Philos. Journ. N. XXV. p. 187.
4 Vergl. Chladm a. a. O. S. 326 .
5 Ans Kongl. Vetenskaps Acad. Handl. for 1634. in PoggendorffAnn'. XXXIII. 1. u. 113. Eine rorlauEge Notiz der >Haupt«es»lt»teEndet man in v. Leonhard o. ISronn Neues Jahrb.S. Mineralogie u.s.w.
1834. Hft. V. 8. 530.