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Meteorstein.
diese zu Angers in SO. und zu Toitiers in NW. gesehene' Feuerkugel ungefähr eine' Höhe von 7,2 französ. Meilen undeine Geschwindigkeit von 250 bis 400 Fufs in einer Secunde,bei geringer Neigung ihrer Dahn, gehabt habe.
Egen entnimmt endlich aus den Erfahrungen über dieFeuermeteore Folgerungen, die ihn zu dem Schlüsse führen,dafs die Meteorsteine nicht kosmischen Ursprungs seyn kön-nen, vielmehr einen atmosphärischen haben müssen. Zuerstsind die Feuerkugeln, aus denen Meteorsteine herabfallen, vonihrem ersten Erscheinen an zu wenig beobachtet, weil manerst durch ihren Lichtglanz oder das Getöse beim Zerplatzenauf sie aufmerksam wird, in den meisten Fallen trübte sichjedoch der, wenn gleich ganz heitere, Iiimmel, es zog sicheine dunkle, auch wohl eine glänzende Wolke zusammen undaus dieser flog das Meteor hervor. War gleich in einigen Fäl-len die Wolke nur Rauch , welcher die Feuerkugel umhüllte,so konnte sie doch in andern auch wohl die Erzeugerin der-selben seyn. So sah man im Oct. 1792 in Schweden rotheWolken von S. nach N. das Firmament bedecken, sie verei-nigten sich zu einer funkensprühenden Feuerkugel. Am QtenJan. 1756 bemerkte man in Irland gegen Abend eine demTagslichte nahe kommende Erleuchtung, drei Stunden spätereinen hellen Lichtstreifen, welcher 16 Minuten lang in wal-lender Bewegung mit mancherlei Farben spielte, bis das Me-teor explodirte und verschwand. Am 12. Nov. 1799 durch-kreuzten sich Lichtstreifen, die sich später in eine wärmebrin-gende Feuerkugel zusammenzogen, und am 21. Mai 1808erblickte man nach ungewöhnlicher Finsternifs erst helle Flam-men, die zwei Feuersäulen bildeten, aus denen sich auf ihremZuge die Feuerkugel gestaltete. Die Feuerkugel, die in derNacht zum 3. Januar 1810 in der Schweiz gesehu wurde, be-obachtete man zuerst zu Bern als schlangenförmiges Lichtme-teor , welches sich dann zur Kugel zusammenzog. Zu Peri—geux sah man am 1(). April 1812 gen Süden einen Licht-schein und in dessen Mitte einen leuchtenden Punct, in wel-chen sich das Ganze concentrirte und dann eine Feuerkugelvon der Gröfse des Mondes bildete. Dr. Nieuweniiuis saham 23. Aug. 1812 einen rothen Lichtgürtel , doppelt so breitals der Vollmond; dieser wechselte Gestalt und Farbe, es ent-stand in ihm eine Feuerkugel, welche ausgeworfen wurde und