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Meteorstei n.
worfener Körper zur Erde gelangen könnte. Angenommen,dafs alle Bedingungen sich vereinigten, um diesen Erfolg aufdie leichteste Weise herbeizuführen, so wäre auch dann dieBahn des Wiirflings eine gekrümmte, wie G. G. Schmidt 1ganz richtig bemerkt, mit der concaven Seite dem Mondcen-trum zugekehrte, sie würde aber dann, wenn der Körper inden Bereich der gröfseren Anziehung der Erde gelangte, einenWendepunct erhalten und ihre concave Seite der Erde zu-wenden. Auf jeden Fall müfste der Körper bis an diesenWendepunct geschleudert werden, und sollten die Bedingun-gen sich insgesammt dahin vereinigen, dafs er mit der ge-ringstmöglichen Wurfgeschwindigkeit diesen erreichte, so würdehierzu doch eine weit gröfsere Kraft erfordert, als diejenige,die ohnehin als unmöglich erscheinen mufs, wenn wir nichtzu unbekannten Potenzen unsere Zuflucht nehmen wollen, de-ren Annahme allezeit die Unhaltbarkeit und Nichtigkeit dervertheidigten Hypothese andeutet. Mit Recht sagte daher Ol-beiis , dafs von zahllosen ausgeworfenen Steinen nur sehr we-nige zur Erde gelangen würden, wodurch die Masse des Mon-des merklich verringert werden müfste, und dann könnte, wiesich leicht hinzufügen läfst, die namentlich in der Nutationbemerkbare Anziehung des Mondes gegen unsere Erde sichnicht gleich bleiben. Um dieses leichter zu übersehn, dar!man nur berücksichtigen, dafs von allen aus der von uns ab-gewandten Mondhälfte in einer vom Centrum des Trabantenaus verlängerten Linie ausgeworfenen Körpern auch nicht ei-ner zur Erde gelangen kann, mithin ist schon die ganze Hälftefür diesen Zweck verloren, und von der andern Hälfte wür-den aus Rücksicht auf die Bewegung des Mondes um die Erdeund die Bewegung beider Himmelskörper um die Sonne nurso wenige zu diesem Ziele gelangen, dafs in Gemäfsheit einerSchätzung der vergeblich vom Monde aus geschleuderten undin Folge der Anziehung der Sonne diese umkreisenden Mond-steine und derer, die wirklich auf der Erde ankommen, dieMasse des Trabanten in mefsbarer Zeit merklich verringertwerden müfste. Diese Argumente und die oben angegebe-nen, durch v. Hoff aufgestellten, nöthigen unwiderstehlich,die Hypothese vom lunarischen Ursprünge der Meteorsteineaufzugeben.
1 A. o. a. O.