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Sechster Band. Dritte Abhteilung. Me - My.
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Mikrogasom et er.

Dichtigkeit zur Erzeugung des Schalles besitzen, da oben-drein der Fall in einer lothrechten Richtung angenommen ist,was zuverlässig in der Wirklichkeit selten oder nie stattfindet.

M.

Mikrogasometer.

Ein Werkzeug, welches G. G. SciiMrnT 1 angegeben hat,um die Volumina und Gewichte kleiner Mengen von Gasen,welche sich nicht mit dem Wasser mischen, ebenso genauzu finden, als das spec. Gewicht tropfbarer Flüssigkeiten. Das-FiR. selbe besteht aus dem bei A zugeschmolzenen Glascylinder Allvon etwa 0,5 Z. Weite und 3 Z. Höhe. Auf diesen wirdvermittelst der Hülse DD die Kugel C von sehr dünnem Mes-singblech befestigt, welche oben den feinen, bei E mit irgendeinem Zeichen bezeichneten Draht als Stütze der dünnenSchale E trä<it. Unten um die Röhre wird der metallene Ring

o o

IIII gelegt und dieser so abgeglichen, dafs der mit Was-ser gefüllte Glascylinder in Wasser von 15° R. (oder einersonstigen Normaltemperatur) eingesenkt, den Apparat genaubis an das Zeichen bei E herabzieht. Die Kugel mufs dendoppelten Inhalt des Cylinders, haben, wonach sich ihr Durch-messer leicht linden läfst. Soll dieses z. B. in Theilen despar. FuTses geschehn, so schleift man den zugeschmolzenenCylinder unten eben, tarirt ihn auf einer Waage und wiegtihn mit 'Wasser von der bestimmten Normaltemperatur gefüllt.Das erhaltene Gewicht wird durch 325,6 Gr. Cöln. = 318,8Gr. Medicinalgewicht (als dem Gewichte eines Kub.-Z. Was-ser bei 15° R.) dividirt und giebt den Kubik-Inhalt des Cy-linders. Indem aber 2 I = ■£ d 3 71 ist, wenn 2 1 den doppel-ten Inhalt des Cylinders und d den Durchmesser der Kugel

bezeichnet, so erhält man d = / .

' n

Hiernach wird der

durch die genannte Division gefundene Inhaltsraum mit 12multiplicirt, durch 3,14-.. • dividirt und aus dem erhaltenenQuotienten die Kubikwurzel gezogen, um den Durchmesser

1 Schwcigg. Journ. N. F. XIV. 129.